Dürre am Rio Negro

Ausnahmezustand wegen Versorgungsproblemen und Feuergefahr.

Foto: FOIRN

Den Städten São Gabriel da Cachoeira, Barcelos, Santa Isabel und den Dorfgemeinschaften droht die Isolierung wegen der lang anhaltenden Trockenheit. Infolge der niedrigen Wasserstände wurde der Schiffsverkehr teilweise lahmgelegt. Dadurch ist die Versorgung mit Lebensmitteln, Treibstoffen etc. stark beeinträchtigt bzw. in manchen Regionen nicht mehr gewährleistet.

Prognostiziert wird, dass die Regenfälle wegen des El-Niño-Phänomen bis April unterdurchschnittlich bleiben.

In den Gemeinden Barcelos und Presidente Figueiredo wurde wegen hoher Feuergefahr der Notstand ausgerufen. Im Jänner verzeichnete Barcelos beispielsweise an die 375 Brände, im Jänner 2015 gab es vergleichsweise nur sechs Fälle.

Kommende Woche soll ein Notfallplan diskutiert werden, um die Ausnahmesituation im Norden und Nordosten Amazonas zu bewältigen.

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