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Was ist das BONUS-Modell?
BONUS steht für Belohnungsmodell für oekologisches Nutzerverhalten an Schulen. Dabei soll die Schule an den eingesparten Energiekosten beteiligt werden. Somit bekommen LehrerInnen und SchülerInnen einen kleinen Anreiz um mit den Ressourcen bewusst umzugehen und damit das Klima zu schützen.
Das BONUS-Modell kann auf 3 verschiedenen Ebenen durchgeführt werden:
Schnupperstufe:
Die Schule befasst sich mit energie- und klimarelevanten Themen im Unterricht.
ZB eine Exkursion zu einer Winkraftanlage wird veranstaltet, mit verschiedensten Messgeräten werden Lichteinfall, Temperatur, Stromverbrauch gemessen, Energieaufsätze geschrieben,...
Dabei wird noch kein "Vertrag" mit der Gemeinde bzw. dem Schulerhalter abgeschlossen, der einen BONUS für das vorbildliche Verhalten der Schule vorsieht.
Stufe 1:
Der Schulerhalter vereinbart einen fixen (Geld)Betrag für die Umsetzung von einergiesparenden Maßnahmen an der Schule. Dies eignet sich dafür, wenn man die Energieverbrauchsdaten nur schwer erroieren kann.
Stufe 2:
Dies ist das "echte BONUS-Modell". Es werden die tatsächlichen Energieverbräuche (Strom, Heizung) gemessen. Mit bewusstseinsbildenden Maßnahmen soll nun der Energieverbrauch gesenkt werden. Dies bringt auch Kosteneinsparungen. Von diesen Einsparungen bekommt einen Teil die Schule ausbezahlt.
Wie sieht das BONUS-Projekt aus?
BONUS-Projekt-Ablauf:
Planungsphase
Bilden Sie ein BONUS-Projektteam
Entwickeln Sie im Projektteam konkrete Maßnahmen die an der Schule zum Thema Energie- und Klimaschutz umgesetzt werden sollen.
Klären Sie mit dem Schulzuständigen in der Gemeinde (Schulerhalter) ab, ob er das BONUS-Modell mit Ihrer Schule ermöglicht. Schließen Sie mit dem Schulerhalter eine Vereinbarung ab (Mustervereinbarung beim Klimabündnis), dass ein Anteil (mindestens 30 %) der eingesparten Energiekosten der Schule zur eigenen Verwendung zur Verfügung steht, bzw. kleine Belohnungsbeträge für bestimmte Maßnahmen ausbezahlt werden.
Durchführungsphase
Behandeln Sie das Thema Energie in Ihrem (nicht nur Physik)Unterricht.
Führen Sie z.B. Messungen und Energieaufzeichnungen durch und beteiligen Sie die SchülerInnen aktiv.
Beispiele
Bestellen Sie je 2 Energieverantwortliche pro Klasse
Praktizieren sie mit den SchülerInnen Richtiges Lüften
Steigen Sie auf Energiesparlampen um Versehen Sie die Lichtschalter mit Markierungen, welche Lampe mit welchem Schalter aufgeht.
Achten Sie darauf, dass die Klassenzimmer nicht überheizt sind Veröffentlichen Sie die Aktivitäten in der Gemeindezeitung Beginnen Sie die Energieverbräuche aufzuzeichnen. Dazu wird in den nächsten Monaten ein Energiebuchhaltungsprogramm vom Lebensministerium zur Verfügung gestellt.
u. v. a. m.
Abrechnungs- Projektende
Die erforderlichen Aktionen wurden durchgeführt. Nun können die tatsächlich eingesparten Energiekosten und Fixboni vom Schulerhalter ausbezahlt werden. Die Schule wird bei der jährlichen Energieverbrauchsabrechnung für ihr Engagement belohnt.
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