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Dazu wurden Haushalte und Betriebe in ganz Österreich um ihre Meinung gefragt. Hier in aller Kürze die wichtigsten Erkenntnisse aus der Umfrage:
Die Mehrheit der 1.020 befragten Haushalte hat bereits einfache Energieeinsparungsmaßnahmen (Reduzierung Heizbedarf, Standby etc.) vorgenommen. 58,7% haben darüber hinaus in thermische Gebäudesanierungen investiert, wobei 36,5% der Befragten in Gebäuden, die über 31 Jahre alt sind, leben. Außerdem investierten 36,3% der Haushalte in erneuerbare Technologien, allen voran in thermische Solaranlagen (36,1%) und Biomassekessel (27,5%). 19,6% der befragten Haushalte sind bereit zw. 10-15.000 zu investieren, um ihre Energiekosten um weitere 30% zu reduzieren. Diese erwarten sich den ROI zw. 10-15 Jahren. Die Mehrheit der Haushalte (53,2%) benötigten Fremdfinanzierung, um Ihre Investition zu decken. 62,9% davon haben einen Kredit gewählt, um die ausstehende Summe zu begleichen.
Bei den 100 befragten Betrieben dominierte ebenfalls die thermische Sanierung (82%) vor der Investition in eine energieeffiziente Beleuchtung (67%), eine Solaranlage (33%) oder einen Biomassekessel (33%). Insgesamt wären 31% der Betriebe bereit, 15-20.000 für eine Energiekosteneinsparung von 30% zu investieren. Hier erwartet sich der Betrieb den ROI unter 5 Jahren bzw. zw. 5-10 Jahren (je 41% der befragten Betriebe). 82% der InterviewpartnerInnen realisierten überdies ihre Investition ohne weitere Fremdmittel. Von den verbliebenen 16% der Betriebe hat sich der Großteil (73,7%) für einen Kredit entschieden, um die Investition zu decken.
Außerdem wurden die Ergebnisse aus den Befragungen ExpertInnen aus dem Bereich Bauen und Erneuerbare Energieträger/Energieeffizienz (RET/EET) vorgelegt. Die Gespräche bestätigten die Bedeutung der thermischen Sanierung in Österreich und auch das grundsätzlich hohe Umweltbewusstsein der ÖsterreicherInnen.
Mehr Infos unter www.finaret.eu
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