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Ausgehend von der gemeinsamen Sorge um die Erhaltung der tropischen Regenwälder und dem Schutz des Weltklimas ist das Klimabündnis bereits in den 90er Jahren eine Allianz mit der FOIRN (Föderation der indigenen Völker des Rio Negro) eingegangen.
Die zentralen Elemente der Partnerschaft sind:
- Landsicherung und Ressourcenschutz
- Demokratieförderung und Menschenrechte
- Ernährungssicherung
- Ressourcenmanagement
- Politische Mitbestimmung
Die Erfolge der über 19-jährigen Partnerschaft:
- Anerkennung von indigenem Siedlungsgebiet von mehr als 11 Millionen Hektar
- die FOIRN zählt heute zu den stärksten Vertretern indianischer Völker und ihrer Interessen in Amazonien
- Entwicklung eines Bildungsmodells für Indigene, durch die Einführung interkultureller, mehrsprachiger Schulen in 81 Dörfern
- Vermarktung von kulturellen Produkten (Körbe, Bänke, Pfeffer)
- Verwirklichung von zahlreichen Projekten zur nachhaltigen Nutzung des Regenwaldes als konkrete Alternative zu seiner Zerstörung
- wachsende Partizipation von indigenen Frauen am politischen und wirtschaftlichen Leben
- Wahl des 1. indigenen Bürgermeisters
Johann Kandler prägt bei Klimabündnis Österreich die Entwicklungszusammenarbeit und bietet einige Vorträge zu aktuellen Themen und Aktivitäten der FOIRN an. Er selbst arbeitete von 1972 bis 1992 in Brasilien, wo er gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung für den Erhalt des Regenwalds und die Rechte der Einheimischen kämpfte. In Südwestamazonien hat er die CPT - Comissão Pastoral da Terra mitbegründet und war ihr langjähriger Leiter in den Bundesstaaten Acre und Minas Gerais.
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