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...meinen Indigene zu Recht. Die Pläne für den Bau des 11 Gigawatt-Mammutprojekts Belo Monte am Xingu Fluss wurden wieder aufgegriffen. Belo Monte soll nach dem Dreischluchtendamm in China und Itaipú an der brasilianisch-paraguayischen Grenze das drittgrößte Wasserkraftwerk der Welt werden. Der dort ansässige österreichische Bischof Erwin Kräutler spricht sich vehement gegen den geplanten Staudamm aus. „Dieses Projekt ist ein Verbrechen an der Natur und an den Menschen.“
Hier nur einige der katastrophalen Folgen:
• In der Region leben 250.000 Menschen, davon 14.000 Indigene.
Über 20.000 Menschen müssten umgesiedelt werden.
• 400-600 km2 Land würden überschwemmt.
• 200 Millionen Kubikmeter Erdreich sollen bewegt werden.
• Die durch den Fäulnisprozess entstehenden Methangase schaden dem Klima. Zwei Staudämme in der Größe von Belo Monte erzeugen gleichviel Emissionen wie São Paulo mit 20 Mio. EinwohnerInnen.
• Der Großteil der produzierten Energie geht in die Aluminiumproduktion, die EinwohnerInnen der Region gehen leer aus.
• Über die Gesamtkosten herrscht Unsicherheit, zuletzt wurde von bis zu 11,5 Mrd. E gesprochen. (Quelle: Dreikönigsaktion)
www.vamos-actnow.eu • www.sunshine-eu.org • www.belomonte.org/petition
Quelle: DKA
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