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„Thaur mobil" ist die 40. Tiroler „Gemeinde mobil", die dem wachsenden Verkehrsaufkommen den Kampf ansagt. Ganz nach dem Motto „Mehr Lebensqualität durch weniger Verkehr." Bürgermeister Konrad Giner will mit "Thaur mobil" ein breites Bündel an Maßnahmen zur Förderung umweltfreundlicher Mobilität setzen. Giner: "Infrastrukturelle Maßnahmen gehören für mich da ebenso dazu wie intensive Bürgerinformation."
Infrastrukturelle Maßnahmen und BürgerInneninformation
Vorerst legt Thaur das Augenmerk auf den öffentlichen Verkehr. Mit der Mobilitätsauskunft „Thaur mobil" steht den BürgerInnen geballte Information zur Verfügung. Die Palette umfasst persönliche Fahrplanauskünfte, adressgenaue Fahrpläne, lokale Taschenfahrpläne, Willkommenspakete für Neuzugezogene (u.a. mit Gutscheinen der Verkehrsbetriebe) u.v.m. Außerdem bemüht sich die Gemeinde um neue Haltestellen, die bestehenden sollen attraktiver gestaltet werden. Geplant ist weiters die Errichtung von Fahrradabstellanlagen bei Haltestellen für Bike & Ride.
Zugangsbarrieren beseitigen mit Infotour „ÖV-Know-how"
Besonders wichtig ist Bürgermeister Konrad Giner auch die Förderung der Mobilität der 770 ThaurerInnen mit über 60 Jahren. Unter dem Titel „ÖV-Know-how - Umsteigen leicht gemacht!" werden für die SeniorInnen geführte Infotouren zum Innsbrucker Bahnhof, u.a. mit Automatenschulungen durchgeführt. Die Gemeinde unterstützt zudem den Kauf der ÖBB-Vorteilscard mit 20 Euro.
Umweltfreundliche Mobilität fördert Gesundheit
Durch die breite Palette an Maßnahmen trägt „Thaur mobil" nicht nur zur Verkehrsreduktion bei, sondern fördert auch die Gesundheit seiner BürgerInnen. Denn umweltfreundliche Mobilität bringt aufgrund des geringeren Schadstoffausstoßes eine Verbesserung der Luftsituation und ist zudem ein wichtiger Beitrag zur Vorbeugung von Krankheiten, die durch Bewegungsmangel entstehen.
Weitere Informationen: Klimabündnis Tirol, Tel. 0512 / 58 35 58; E-Mail: tirol@klimabuendnis.at
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