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Großwarasdorf hat sich dem größten kommunalen Klimaschutz-Netzwerk Europas angeschlossen. Und es hat gleich für eine Premiere gesorgt. In der Heimatgemeinde des Umweltministers Niki Berlakovich steht die erste deutsch-kroatische Klimabündnis-Ortstafel. Erster Gratulant war natürlich der Umweltminister selbst, der mit dem Elektroauto „Think“ anreiste – das auch gleich getestet werden konnte. Für Bürgermeister Stefan Rozsenich ist der Beitritt zum Klimabündnis eine konsequente Fortsetzung des eingeschlagenen Weges: „Wir setzen auf lokaler Ebene Klimaschutzmaßnahmen um. Die besten Beispiele sind die Volksschule, die Hauptschule und der Kindergarten, die wir mit Wärme aus unserer eigenen Hackschnitzelanlage beliefern. Bis zu 80% Energie und Kosten sparen wir so ein. Der nächste Schritt ist – gemeinsam mit dem Klimabündnis – die Einbindung der Volksschulkinder in die Klimaschutzaktivitäten.“ In der Volksschule Großwarasdorf werden in den nächsten Wochen für jeden klimafreundlichen Schulweg sogenannte „Grüne Meilen“ gesammelt und damit der Zusammenhang zwischen Mobilität und Klimaschutz aufgezeigt.
Wie wichtig die Verbindung von lokaler Wirtschaft und Gemeinde ist zeigt die Firma Burgenlandgold, die ihren Sitz in Großwarasdorf hat. Jährlich werden rund 800.000 l Pflanzenöl aus Raps aus der Region produziert. Die Landwirte aus der Region haben bereits ihre Traktoren auf Pflanzenöl umgerüstet. Zudem werden sechs Ausflugssschiffe am Neusiedlersee mit dem in Großwarasdorf produzierten Öl betrieben.
www.grosswarasdorf.at
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