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Die Oberösterreichische Besamungsstation GmbH in Hohenzell bei Ried hat erfolgreich den Klimacheck durchlaufen. Über Ihr bisheriges Engagement im Klimaschutz hinaus hat sich die Firma freiwillig zu weiteren Maßnahmen verpflichtet und konnte im Mai 2010 als „Betrieb im Klimabündnis“ und als Pionier in der Klimarettung ausgezeichnet werden.
Die Oö. Besamungsstation produziert und handelt Rindersperma und Rinderembryonen, welche in Flüssig-Stickstoff bei -196 °C gelagert werden. Der Verkauf an Tierärzte, Besamungstechniker und Landwirte erfolgt im gesamten Bundesland Oberösterreich durch den eigenen Fuhrpark. Natürlich wird auch in andere Bundesländer und ins Ausland verkauft.
Das Unternehmen wird bereits mit einer weitgehend CO2-neutralen Biomasse-Nahwärme-Anlage beheizt und betreibt eine Solaranlage zur Warmwassererzeugung. Regionale Beschaffung und sorgfältige Mülltrennung ist der Firma wichtig.
Der Energie- und Umweltbeauftragte des Unternehmens, Herr Wolfgang Gruber, wird die Umsetzung der im Zuge der Beratung vereinbarten zusätzlichen Maßnahmen koordinieren. Diese umfassen Verbesserungen bei der Heizungs- und Lüftungsregelung, den Bezug von zertifiziertem Ökostrom, die Optimierung der Warmwassererzeugung, Abdichtmaßnahmen in der Gebäudehülle, aber auch Maßnahmen zur Einsparung von Treibstoff (Anschaffung besonders sparsamer Reifentypen und die Teilnahme von Mitarbeitern an „Spritspar-Trainings“).
Ein weiteres wichtiges Ziel ist auch der sparsame Umgang mit Flüssig-Stickstoff, welcher in großer Menge zum Einfrieren und Lagern des Samens benötigt wird.
Die Geschäftsführer des Unternehmens, DI Dr. Josef Miesenberger und DI Franz Kaltenbrunner, nahmen Ende Mai 2010 im Rahmen einer kleinen Feierstunde die Urkunden des Klimabündnisses und des Landes Oberösterreich entgegen.
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