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Was bedeutet „nachhaltige Entwicklung“ in Amazonien und Oberösterreich?
Wie können wir mit den vorhandenen Ressourcen der Erde auskommen und diese fair verteilen? Was braucht es für ein gutes Leben für alle?
Camila Barra und Maximiliano Menezes aus Amazonien erörtern diese Fragen in ihrem Vortrag, die anschließende Podiumsdiskussion mit LAbg. Dr. Walter Aichinger, LAbg. Christian Makor und LAbg. Mag.a Maria Buchmayr sowie den Vortragenden soll darauf Antwort geben.
Dieser Abend bietet die einmalige Gelegenheit die indigenen Partner persönlich kennen zu lernen und sich über ihre Arbeit, ihre Vorstellungen einer sozial gerechten und ökologisch nachhaltigen Entwicklung und die Situation in Amazonien zu informieren. Wie kann nachhaltige Entwicklung und Gerechtigkeit aussehen? Als positives Beispiel für eine vorbildliche Zusammenarbeit steht die Klimabündnispartnerschaft – die gemeinsam mit den Menschen vor Ort für den Erhalt des Regenwaldes kämpft um einen Beitrag zu einer gerechteren Welt zu leisten.
Termin: 3. Mai 2012 um 19:00 im Bildungshaus Schloss Puchberg, Eintritt frei!
Eine Initiative österreichischer Umwelt- und Entwicklungsorganisationen anlässlich der UNO-Nachhaltigkeitskonferenz Rio+20. Koordiniert von Klimabündnis Österreich in Zusammenarbeit mit dem ÖKOBÜRO und der AG Globale Verantwortung. Gefördert von der Austrian Development Agency (ADA), der Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit.
Nähere Information unter www.rioplus20.at
Vorstellung Personen:
Camila Sobral Barra
Sozialanthropologin; arbeitet seit 2008 für das Institut für Soziales und Umwelt (ISA) in Sao Paulo; Expertin für kulturell und ökologisch angepasste Entwicklung der indigenen Völker und Beraterin der indigenen Organisationen am Rio Negro.
Maximiliano Correa Menezes
Ist vom Volk der Tukano am Fluss Waupés; Lehrer; verheiratet; 8 Kinder und 3 Enkelkinder; studiert Pädagogik und nachhaltige Entwicklung an der Universität von Manaus; seit 20 Jahren in der FOIRN aktiv und derzeit Vizepräsident; Experte in Gesundheitsfragen.
Johann Kandler
prägt bei Klimabündnis Österreich die Entwicklungszusammenarbeit und bietet Vorträge zu aktuellen Themen und Aktivitäten der FOIRN an. Er selbst arbeitete von 1972 bis 1992 in Brasilien, wo er gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung für den Erhalt des Regenwalds und die Rechte der Einheimischen kämpfte.
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