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Ein Thema, welches uns jedes Jahr betrifft, da wir frisches Obst und Gemüse auch im Winter in Hülle und Fülle zur Verfügung haben. Doch woher kommt eigentlich unser Obst und Gemüse? Welchen „Preis“ müssen andere dafür bezahlen, damit es uns an nichts fehlt?
Das Plastikmeer von Almería
Auf mehr als 320 km2 erstrecken sich die Gewächshäuser in der andalusischen Provinz Almeria, von den Ausläufern der Sierra Nevada bis zur Costa del Sol. Es handelt sich um die größte Konzentration von industriellem Gemüsebau unter Plastik in Europa. Auf dieser Fläche werden etwa drei Mio Tonnen Treibhausgemüse pro Jahr produziert, 10 kg für jeden und jede EuropäerIn.
In den Wintermonaten liefern täglich tausend Schwertransporter Tomaten, Gurken und Tricolore-Paprika in die Gemüseregale ganz Europas. Einige wenige Supermarkt– und Großhandelsketten kontrollieren heute den europäischen Lebensmittelmarkt und drücken die Erzeugerpreise ständig nach unten.
Eine von Pestiziden gesättigte Luft, verschmutztes Grundwasser und eine industrielle Einöde — das ist der Preis!
Das „Wirtschaftswunder“ von Almería ist nur dank der Ausbeutung billiger, rechtloser Arbeitskräfte möglich.
Im Mai 2011 führte "weltumspannend arbeiten" - der entwicklungspolitische Verein im ÖGB eine Studienreise mit dem Titel "Billige Tomaten hier - moderne Sklaverei dort" nach Almería (Südspanien) durch. Im Zuge der Reise entstand in Kooperation mit dem Di@log der AK OÖ ein 12 min Dokumentarfilm, der eindrucksvoll die Arbeits- und Lebensbedingungen der LandarbeiterInnen in dieser Region schildert. Gemeinsam mit Fotos und einer ansprechend aufbereiteten Präsentation können Antworten auf die Fragen rund um dieses brennende Thema gefunden werden.
„weltumspannend arbeiten“ bietet Vorträge zum Thema „Der Preis für unser Gemüse“ wie folgt an:
Themenschwerpunkte:
• Arbeitsmigration
• Produktions- und Arbeitsbedingungen
• Klima – Klimaschutz
• Rassismus
• Gewerkschaftliche Organisation
• Handlungsmöglichkeiten
Angebot:
• 2 Stunden Vortrag inkl. Diskussion: EUR 150,--
• Moderation auf Anfrage!
Kontakt
e-mail: michaela.hauer@klimabuendnis.at
e-mail: eva.prenninger@oegb.at
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