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Das Lebensministerium und der ORF zeichnen heuer bereits zum fünften Mal innovative Ideen und Projekte für den aktiven Klimaschutz mit dem Österreichischen Klimaschutzpreis aus. Umweltminister Niki Berlakovich und ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz starteten am Montag in der „Eventbox“ des Vorjahressiegers GriffnerHaus AG den Aufruf für die Einreichungen. Einreichschluss ist der 17. August 2012.
Innovative Projekte einreichen
Interessierte Unternehmen, Organisationen, Vereine, öffentliche Einrichtungen und Privatpersonen können ihre Projekte ab 7. Mai bis 17. August online unter www.klimaschutzpreis.at in vier Kategorien einreichen. Eine Fachjury bewertet und nominiert die besten Einreichungen, die ab Ende September im ORF-Service Magazin „Konkret“ präsentiert werden. Das Publikum stimmt ab und ermittelt die Gewinnerinnen und Gewinner. Diese werden am 12. November in der Siemens City von Umweltminister Niki Berlakovich und ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz ausgezeichnet und erhalten damit das Recht, das Logo des Österreichischen Klimaschutzpreises zu verwenden.
Fachlich betreut wird der Österreichische Klimaschutzpreis von klima:aktiv, der Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums. klima:aktiv wurde 2004 als Teil der Österreichischen Klimastrategie gestartet und setzt seitdem wertvolle Impulse für aktiven Klima- und Umweltschutz – dies reicht von Partnerschaften mit der Wirtschaft und den Ländern bis hin zu Information und Beratung sowie Aus- und Weiterbildung. Informationen zu klima:aktiv sind auf www.klimaaktiv.at abrufbar.
Der Österreichische Klimaschutzpreis
Vier Kategorien – Jede(r) kann teilnehmen
Gefragt sind kreative Ideen, innovative Konzepte und visionäre Projekte, die einen effektiven Beitrag zum aktiven Klimaschutz in Österreich leisten. Wesentlich ist dabei, dass die Projekte bereits realisiert wurden oder noch im Sommer 2012 starten.
Kategorie „Klimaschutz in Betrieben“
In dieser Kategorie können Einzel- und Kleinunternehmen aus Handwerk und Gewerbe bis hin zu großen Unternehmen ihre Klimaschutzprojekte einreichen, vorausgesetzt, dass sie in die Gesamtstrategie des Unternehmens eingebettet sind.
Gute Chancen haben vor allem jene Projekte, die durch effiziente und nachhaltige Verwendung von Ressourcen und Energie, hohen Innovationsgrad und Verbesserung der CO2-Bilanz hervorstechen.
Kategorie „Klimaschutz im Alltag“
Diese Kategorie spricht Privatpersonen genauso an wie öffentliche Einrichtungen, die vorbildliche Projekte für den Klimaschutz umsetzen.
Es sind dabei Aktionen und Initiativen gefragt, mit denen sich Einzelpersonen, Vereine, Gemeinden, Regionen oder Verbände für den Klimaschutz engagieren. Besonderes Augenmerk liegt hier auf einer regionalen und effizienten Energieversorgung sowie auf integrativen Klimaschutz-Konzepten.
Ebenso sind kreative und künstlerische Projekte im öffentlichen Raum zum Mitmachen eingeladen. Dabei können Initiativen auf Straßen, Plätzen und Parks bis hin zu Projekten im Freiland, in Wäldern und Freizeiteinrichtungen ins Rennen gehen, die sich zum Ziel setzen, eine Bewusstseinsänderung und Auseinandersetzung mit dem Thema Klimaschutz zu bewirken.
Kategorie „Klimaschutz durch Innovation“
Technologisch fortschrittliche Projekte aus der Forschung und der Wissenschaft sind in dieser Kategorie willkommen.
Gefragt sind innovative Ideen und Entwicklungen – egal ob sie im Hightech-Labor, auf der Uni oder in der eigenen Werkstatt entstanden sind. Die Einreichungen werden besonders danach bewertet, ob sie praxistauglich sind und als zukunftsweisendes Projekt für den Klimaschutz betrachtet werden können.
Kategorie „Klimaschutz in der Landwirtschaft“
In dieser Kategorie werden land- und forstwirtschaftliche Betriebe – vom bäuerlichen Familienbetrieb bis hin zu Gemeinschaften und Verbänden – eingeladen, kreative Projekte und Initiativen einzureichen. Gefragt sind ganzheitliche Konzepte, die nicht nur auf Treibhausgas-Reduktion setzen, sondern Lösungsansätze für verschiedene Problemfelder der Land- und Forstwirtschaft vorzeigen: Erhalt der Artenvielfalt, Ernährungssouveränität, Erhöhung der Ressourceneffizienz, Bodenschutz sowie nachhaltiges Konsumverhalten und Ernährung.
Die Abstimmung – Jury & Publikum bewerten
Die Bewertung der eingereichten Projekte erfolgt in einem mehrstufigen Prozess. Zunächst wählt eine Fachjury die besten vier Projekte jeder Kategorie aus. Diese Nominierten werden ab Ende September im ORF-Service Magazin „Konkret“ (Mo-Fr, 18.30 Uhr, ORF 2) der Öffentlichkeit präsentiert. Die Zuseherinnen und Zuseher haben nun die Möglichkeit, telefonisch oder online auf www.klimaschutzpreis.at für ihre Kategorie-Favoriten zu stimmen. Dann werden die Bewertungen der Jury mit den Publikumsstimmen zusammengeführt und daraus das Siegerprojekt jeder der vier Kategorien ermittelt.
Die Fachjury setzt sich 2012 aus RepräsentantInnen von Lebensministerium, ORF, Wissenschaft und Wirtschaft sowie einer NGO und der Bundesländer zusammen. Unterstützt wird die Jury durch ExpertInnen der Klimaschutzinitiative klima:aktiv.
Weitere Informationen: www.klimaschutzpreis.at
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