Dr. Irmi Pribas
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Bisherige Leistungen für den Klimaschutz
• Das gemeinnützige Beschäftigungsprojekt "Ausblicke Haus Gosdorf" mit dem Klimaschutzgarten wird von der Energieagentur Weststeiermark als bewusstseinsbildende Maßnahme im Bereich Klima und Energie verstanden.
• Auf einer Fläche von mittlerweile 18.000 m2 gilt es, Themen wie die regionale Wertschöpfungskette (z.B. keine gekauften Pflanzen), umfassende Ressourcen Schonung (z.B. sparsamste Bewässerung) und ökologische Grundsätze (z.B. keine Spritzmittel) zu beachten.
• Die Anzucht und Vermehrung von Kräutern, Stauden und Sträuchern, die dem Garten von vielen Seiten geschenkt werden, findet auf Hügelbeeten statt. Von dort werden die Pflanzen in die verschiedenen Gartenbereiche, wie z.B. Heil- und Gewürzkräutergarten, Sumpfgarten, Feuchtbiotop, Rosarium, Osterluzeifeld ausgepflanzt.
• Die sich zu üppig vermehrenden Pflanzen werden vor Ort verkauft oder an gemeinnützige Organisationen (z.B. Vinzi Dorf) verschenkt oder zu zahlreichen ökologischen Produkte weiterverarbeitet.
• Der Klimaschutzgarten verdient auch deshalb den Namen "Recycle Garten", da z.B. die Beete mit angeliefertem Grasschnitt aus der Umgebung gemulcht werden und somit die Trockenperioden besser überstehen. Die Umfassungen der Beete bestehen aus gebrauchten Granitrandsteinen und der große Teich wurde mit gesponsertem Lehm aus einem Basaltwerk der Umgebung statt einer Folie abgedichtet.
• Der NATURSCHUTZBUND Steiermark fördert gemeinsam mit dem Klimaschutzgarten Gosdorf das Überleben des Osterluzeifalters (nach der aktuellen Roten Liste eine bedrohte Art). Dazu zählt die konsequente Vermehrung und Ausbringung seiner Futterpflanze, der Osterluzei im Klimaschutzgarten. Damit wird dem Osterluzeifalter eine Lebensgrundlage geschaffen. Direkt beim „Osterluzeifeld“ befinden sich Informationen zum Thema Klima- und Artenschutz.
• Beschäftigung für Langzeitarbeitslose. Ziel ist es, diese Personen bei der Arbeitssuche zu unterstützen, jobfit zu machen und auf den ersten Arbeitsmark zu vermitteln.
• Es werden in regelmäßigen Abständen Biokosmetik-Workshops abgehalten, Fledermauskästen gebaut, Insektenhotels errichtet, um nur einige Veranstaltungen zu nennen.
• Der Garten ist Teil des sanften Ökotourismus, und befindet sich direkt im Gebiet der „Murauen Natura 2000“ und dem Biotopverbandes GRÜNES BAND, der wertvolle Lebensräume, die sich im Schatten des Eisernen Vorhangs entwickelt und erhalten haben, zum größten Biotopverbundsystem Europas zusammenschließt.
Zukünftige Maßnahmen für den Klimaschutz
- Aufbau einer E-Ladestadition für Fahrräder am Klimaschutzgarten – mit Photovoltaik betrieben – da sich der Klimaschutzgarten am Murradwanderweg befindet.
- Erwachsenenbildungsprogramm zur Bewusstseinsbildung im Klimaschutzgarten und Angebote für Schulen
- Umrüstung unsere Trockner zum Kräutertrocknen auf Solartrockner
- Aufstellen eines Windrades (Ödörfer) als Präsenzobjekt
- Im Ausblicke-Haus den Kaffeeautomaten abschaffen
Unsere Klimaschutz-Philosophie:
„Unser Garten ist für uns Lehrmeister zeigt uns den Weg von der Photosynthese bis zur umweltfreundlichen Energiegewinnung.“
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