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Fast 20 Prozent des Amazonasregenwaldes sind in den letzten 40 Jahren gefällt worden. Das ist mehr als in den gesamten 450 Jahren seit Beginn der Kolonialisierung durch die EuropäerInnen!
ForscherInnen befürchten sogar den Verlust weiterer 20 Prozent des Regenwalds in den nächsten zwei Jahrzehnten. Sollte es tatsächlich dazu kommen, wird die Ökologie der Region aus den Fugen geraten. Durch die Feuchtigkeit, die das Amazonasgebiet in die Atmosphäre abgibt, produziert es die Hälfte der dortigen Niederschläge. Verhindert die Abholzung ausreichende Regenfälle, werden die restlichen Bäume eingehen. Wo der globale Klimawandel die Austrocknung verschlimmert, kommt es zu extremen Dürren, durch die wiederum verheerende Waldbrände drohen. 2005 erlebte das Amazonasgebiet bereits eine solche Dürre. Flusspegel sanken um bis zu zwölf Meter. Mehrere hundert Gemeinden waren betroffen.
Doch nicht nur die direkte Abholzung entstehen große, unwiederbringliche Verluste an Wald, sondern auch durch die Rücksichtslosigkeit der „ArbeiterInnen“, beispielsweise durch das Errichten von illegalen Straßen oder die wahllose Zerstörung ganzer Gebiete zwecks Unkenntlichmachen der Grenzen und des Besitzrechtes, gehen artenreiche und wertvolle Landstriche verloren.
Fast 20 Prozent des Amazonasregenwaldes sind in den letzten 40 Jahren gefällt worden. Das ist mehr als in den gesamten 450 Jahren seit Beginn der Kolonialisierung durch die EuropäerInnen!
ForscherInnen befürchten sogar den Verlust weiterer 20 Prozent des Regenwalds in den nächsten zwei Jahrzehnten. Sollte es tatsächlich dazu kommen, wird die Ökologie der Region aus den Fugen geraten.
Durch die Feuchtigkeit, die das Amazonasgebiet in die Atmosphäre abgibt, produziert es die Hälfte der dortigen Niederschläge. Verhindert die Abholzung ausreichende Regenfälle, werden die restlichen Bäume eingehen. Wo der globale Klimawandel die Austrocknung verschlimmert, kommt es zu extremen Dürren, durch die wiederum verheerende Waldbrände drohen. 2005 erlebte das Amazonasgebiet bereits eine solche Dürre. Flusspegel sanken um bis zu zwölf Meter. Mehrere hundert Gemeinden waren betroffen.
Doch nicht nur die direkte Abholzung entstehen große, unwiederbringliche Verluste an Wald, sondern auch durch die Rücksichtslosigkeit der ?ArbeiterInnen?, beispielsweise durch das Errichten von illegalen Straßen oder die wahllose Zerstörung ganzer Gebiete zwecks Unkenntlichmachen der Grenzen und des Besitzrechtes, gehen artenreiche und wertvolle Landstriche verloren.
Brasilien plant demnächst die Ausstellung von elektronischen Abholzungsgenehmigungen, um dem Betrug vorzubeugen. Schon heute setzen RegierungsbeamtInnen, die das riesige Amazonasgebiet überwachen, Satellitentechnik und Fernerkundung ein, um den LandräuberInnen auf die Spur zu kommen. Doch selbst wenn sie ein illegal gerodetes Areal entdecken, ist ihr Handlungsspielraum auf Grund des Personal- und Ausrüstungsmangels gering, es fehlt z.B. sogar ein Internetanschluß.
Korruption tut noch das ihrige dazu. Die Umweltschutzbehörde (IBAMA) hat vor kurzem unzählige LKW-Ladungen Schmuggelholz beschlagnahmt. 100 der beteiligten 300 Personen entpuppten sich jedoch als IBAMA-BeamtInnen, die in ein weitreichendes Komplott zum Verkauf von Millionen Kubikmeter gefährdeter Harthölzer in die USA, nach Europa und nach Asien verwickelt waren.
Quellen: www.spiegel.de, www.regenwald.org
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