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Hunderte Umweltgruppen aus dem Süden haben sich mit einem offenen Brief: "Menschen ernähren, nicht Autos" an die EU den Verzicht auf Biokraftstoffe gefordert. Sie warnen davor, dass durch die Festigung der Autokultur der EuropäerInnen die Menschen in den südlichen Ländern immer weniger Fläche zum Anbau von Nahrung hätten, dass natürliche Ökosysteme durch Energiepflanzen zerstört würden und dass die Produktion von Ethanol in Brasilien ein Agrarmonopol sei, welches von Sklavenarbeit lebe.
Es gibt klare Zusammenhänge mit weltweiter Bedeutung zwischen Klimawandel und dem auseinanderklaffenden Lebensstil von Nord und Süd. NOCH können wir Menschen in den Industriestaaten die Entwicklungsländer ausbeuten ohne die Auswirkungen davon zu bemerken. NOCH können wir so weitermachen wie bisher, wobei wir höchstens unseren MachthaberInnen oder PolitikerInnen die Schuld an Ausbeutung, Klimawandel, usw. in die Schuhe schieben. Doch letztendlich wird das Verhalten jedes/jeder einzelnen eines Tages auf uns zurückfallen. Deshalb sind wir alle dazu angehalten, zu versuchen, die Welt ein bisschen besser zu machen, denn jede kleine Handlung kann merkbare Folgen haben. Fangen wir also bei uns selbst an, treten wir ein für die Menschen im Süden ein, treten wir für die gesamte Menschheit ein und fangen wir in unserem eigenen Haus inklusive Garage an!
Quelle: www.spiegel.de
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