Was ist das ISA?

Teil 11 der Wissensserie zur Partnerschaft der österreichischen Klimabündnis-Gemeinden mit der FOIRN, Dachverband der indigenen Organisationen am Rio Negro.

Wer oder was ist aber das ISA?

Das ISA (Instituto Socioambiental), Institut für Soziales und Umwelt, ist eine renommierte brasilianische zivilgesellschaftliche Organisation zum Schutz der Rechte indigener Völker und der Umwelt.

Es wurde 1994 gegründet und ist seit 2001 als Organisation von öffentlichem Interesse mit Hauptsitz in der Stadt São Paulo anerkannt. Zweigstellen gibt es in Brasília, Manaus, Boa Vista, São Gabriel da Cachoeira, Canarana, Eldorado und Altamira.

ISA verfügt über ein umfangreiches Dokumentationszentrum mit eigenen Publikationen, führt wissenschaftliche Studien durch, überwacht die öffentlichen Politiken, erarbeitet Vorschläge zur Verteidigung der Umwelt, des kulturellen Erbes und der Menschenrechte, insbesondere die Rechte indigener Völker, und setzt aber auch unter anderem, alleine oder gemeinsam mit indigenen Organisationen, partizipative Programme zur Förderung einer nachhaltigen sozioökonomischen Entwicklung um.

Zwischen ISA und FOIRN, Dachverband der indigenen Organisationen am Rio Negro, besteht ein Partnerschaftsvertrag. Gemeinsame Projekte werden miteinander geplant, durchgeführt und evaluiert. Das ISA-Team berät DirektorInnen und MitarbeiterInnen der FOIRN, ebenso wie die regionalen Führungskräfte bei rechtlichen und politischen Belangen, im Kommunikations- und Verwaltungsbereich, sowie bei der Umsetzung von pädagogischen und wirtschaftlichen Projekten.

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