PSO Auersbach

Mitglied seit: 2015

Adresse: 8330 Feldbach, Wetzelsdorf 15
Tel: 0664/14 22 920
E-mail: pso@vulkanet.at
Weblink: www.pso-samen.at

Reinigen und Trocknen von Getreide, Mais und Kürbis bis hin zu seltenen Produkten wie Kirschkernen, Amarant, Aronia, Holunder und Käferbohnen oder Weintraubenkernen.

Bisherige Maßnahmen für den Klimaschutz (Stand 2019)

Lohntrocknung:

  • Wärmeenergie zum Trocknen aus eigener Hackschnitzelheizung
  • Seit 2018 Wärmerückgewinnung mit gleichzeitiger Luftentfeuchtung mit 50% Energieeinsparungen bei Hackschnitzeln.

Lohnreinigung:

  • Aufgrund der neuen Waschanlage und der damit verbundenen besseren Reinigung wird bis zu 20% Energie für das Trocknen eingspart.
  • Erweiterung des Fernwärmenetzes
  • Reinigungstechnik auf Lebensmittelstandard umgestellt
  • Greenkeeper-Traubenmehl als biologischer Schneefresser (Ersatz für Thomasmehl und Asche, die nicht mehr gestreut werden dürfen.)    

Nahwärmenetz:

Die PSO braucht für die Trocknung von Samen und Kernen Wärme. Diese Wärme wird durch das eigene Nahwärmekraftwerk (beliefert mit Hackschnitzel vorwiegend aus Auersbacher Wäldern, es wird insbesondere Schwachholz verwendet. In Auersbach wächst mehr Holz zu als in Auersbach gebraucht wird) bereitgestellt. Die Weiternutzung der Wärme bzw. die Nutzung der Anlage in jenen Zeiten, in denen nicht getrocknet wird (Saisonbetrieb), war uns daher ein großes Anliegen.

Klimaschutz durch Humusaufbau:

Der positive Nebeneffekt der Grassamen-Produktion ist, dass in Auersbach große Flächen mit vormals Maismonokultur zu Wiesen wurden. Nicht nur der Humusaufbau wird damit positiv beeinflusst (von 2,2 % Humusgehalt innerhalb von 20 Jahren Steigerung auf 4,0 %), sondern auch die Aufnahmefähigkeit von Starkregen. So werden in Auersbach als Nebenprodukt die Auswirkungen extremer Regenfälle weitestgehend vermieden. Im Bereich der Saatgutvermehrung wird der Humusaufbau gefördert, was insgesamt eine Strategie hin zu mehr Klimaschonung ist.

Zukünftige Maßnahmen für den Klimaschutz (Stand 2019)

  • Errichtung einer PV Anlage mit ca. 30 bis 40 kWp. Strom wird zum größten Teil selbst verbraucht..
  • Neues Hallendach

Wesentliche Projektpartner der PSO

  • BAL Gumpenstein (wissenschaftliche Begleitung: Kulturen, Humusaufbau etc.)
  • AWV Feldbach (Kooperationsprojekte im Schulbereich, Bewusstseinsbildung)
  • Lokale Energieagentur Auersbach (Konzeption, Projektierung, Energiemonitoring, Leitbildentwicklung)
  • Steirisches Vulkanland (Energievision 2025, Markenlizenznehmer)
  • Gemeinde Auersbach (Nahwärmenetz – öffentliche Gebäude)
  • Bauernbund Auersbach (Biomasseaufbringung, Flächenmanagement, Grassamenvermehrung)
  • Maschinenring Raabtal

Klimaschutzphilosophie

Ein wesentliches Ziel der PSO ist es, „Abfall“ als Roh- und Wertstoffe zu sehen und weiterzuveredeln. So zählt die PSO zu jenen wenigen Betrieben, die das Reinigen von Kernen aller Größen (darunter Holunderkerne, Traubenkerne, Kirschkerne etc.) zu ihrem Stärkefeld ausbaute. Die Kernkraft ist in allen Früchten eine wesentliche Kraft, zumal im Kern alle Information und Energie für das Fortbestehen bzw. die Geburt neuen Lebens enthalten ist. Als Holunder- und Traubenanbaugebiet wird in der Region damit eine neue Wertschöpfungskette erschlossen, die ohne lange Transportwege auskommt. Die Veredelung zu Traubenkern- und Holunderkernöl, aber auch zu wertvollen Produkten für die Landschaftspflege (Schneckenschreck, Greenkeeper) maximiert die regionale Wertschöpfung.

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