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Braunau am Inn

Mitglied seit: 1991
Kontaktperson: Prokop, Patricia
Bürgermeister*in: Waidbacher, Johannes
Einwohner*innen: 17276
Adresse: 5280 Braunau am Inn, Stadtplatz 38
Tel: 07722 / 808
E-Mail: rathaus@braunau.ooe.gv.at
Weblink: http://www.braunau.at

    Vorgeschichte/Motivation zum Klimabündnis-Beitritt

    Da für Braunau Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema ist, beschloss der Gemeinderat im Jahr 1991 einstimmig, als eine der ersten Städte Österreichs dem Klimabündnis beizutreten

    Energie:

    • Errichtung weiterer Biomasseheizungen und Solaranlage: Zusätzlich zu den bereits bestehenden Biomasseheizungen (Versorgung des städtischen Recyclinghofs und des gesamten Abfallwirtschaftszentrums Braunau sowie Schloss und Schulen Ranshofen mit biogener Wärme aus Hackgutheizungen) wurden im Herbst vergangenen Jahres zwei weitere Biomasseheizungen in Betrieb genommen und dadurch zwei Ölheizungen durch erneuerbare Energieträger ersetzt. So wird nun das neu errichtete Zeughaus der Freiwilligen Feuerwehr Ranshofen sowie der neu gestaltete, und soeben sanierte, Wirtschaftshof Braunau (städt. Bauhof, Gärtnerei, Wasserwerk) mit Wärme aus Pelletheizungen und Solaranlage versorgt.
    • Errichtung weiterer Photovoltaik-Anlagen: Nach der Installation von vier PV-Anlagen auf den Dächern von Braunauer Schulen im Rahmen des Projektes „PV macht Schule“ beteiligte sich die Stadtgemeinde auch mit drei Kindergärten am Landes-Programm „PV Kindergärten“ und stattete diese mit PV-Anlagen aus.
    • Zudem wurde eine weitere PV-Anlage mit einer Leistung von 5,3 kWp für das Vereinsheim des Sportplatzes ATSV Laab errichtet.
    • Weitere Geothermie-Anschlüsse: Im Zuge des Netzausbaus der grenzübergreifenden Geothermie-Wärmeversorgung (Braunau – Simbach) werden derzeit vier weitere Objekte der Stadtgemeinde an das Geothermie-Fernwärmenetz angeschlossen und substituieren dadurch bestehende fossile Energieträger (Gas-, Strom-, und Ölheizungen).
    • Flutlichtanlage des Fußballplatzes Laab wurde auf LED umgestellt
    • Einsatz von LED teilweise auch im Innenbereich (z.B. in Teilbereichen des Hallenbades in Planung)
    • Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED: In den Jahren 2017/2018 wurden in Ranshofen 280 Kugelleuchten (Leuchtmittel Quecksilberdampf) auf LED umgestellt. Vergleicht man den Stromverbrauch der Straßenbeleuchtung in Ranshofen der Jahre 2016 und 2018 zeigt sich, dass durch die Umstellung auf LED ca. 100.670 kWh pro Jahr eingespart werden können (Abnahme Stromverbrauch um ca. 45%). Dies entspricht einer jährlichen Einsparung von etwa 5.470 kg CO2. Im Jahr 2019 werden in der Stadtgemeinde Braunau am Inn weitere 100 Leuchten und im Jahr 2020 ca. 85 Leuchten von QSD auf LED umgestellt, wodurch weitere Energieeinsparungen zu erwarten sind.
    • Errichtung einer Photovoltaikanlage im Freibad: Für das Jahr 2020 ist die Installation einer ca. 58,8 kWp Photovoltaikanlage auf dem Dach des Kabinentraktes im Freibad geplant. Die Photovoltaikanlage soll einerseits umweltfreundlichen Strom für die Warmwasserbereitung der Duschen im Freibad liefern, welche derzeit elektrisch erfolgt. Außerdem soll die Anlage andere Verbraucher im Freibad und Hallenbad, wie z.B. Filterpumpen für die Beckenwasseraufbereitung, Brunnenpumpen und Drucksteigerungspumpen mit Strom aus der Sonne versorgen.
    • Kleinmaßnahmen bei stadteigenen Objekten:
      • Durch eine gezielte Optimierung der Heizungskurve kann Energie eingespart werden; im Frühjahr und im Herbst wird die Heizkurve bewusst heruntergefahren, bzw. die Vorlauftemperatur reduziert (z.B. Dr.-Schärf-Schulen, VS/NMS Ranshofen)
      • Einbau energiesparender Heizungspumpen (z.B. in der VS 1 im Jahr 2018 und in der VS 2 für Herbst 2019 geplant)
      • Einsatz von Zeitschaltuhren bei der Beleuchtung
      • Laufende Umstellung der Beleuchtung auf LED im Innenbereich
    • Neubau Kindergarten Neustadt: Durch den Neubau des Kindergartens Neustadt (geplant im Jahr 2020) soll der Energiebedarf des Gebäudes deutlich reduziert werden und das Heizsystem (derzeit elektrisch) entsprechend der Selbstverpflichtung der Stadtgemeinde Braunau am Inn möglichst auf erneuerbare Energieträger umgestellt werden. Der Einsatz von Geothermie wird derzeit geprüft.

    Verkehr:

    • Angebot von fünf Fahrrad- und E-Bike-Verleihstationen verteilt im gesamten Gemeindegebiet
    • Einsatz E-Fahrzeug im Gemeindefuhrpark speziell für die Betreuung der Straßen sowie Geh- und Radwege
    • Vier neue Nutzfahrzeuge hat der Wirtschaftshof der Stadt Braunau am Inn kürzlich in Betrieb genommen. Alle vier Fahrzeuge – zwei Klein-LKWs und zwei Mopeds – sind mit umweltfreundlichem Elektroantrieb ausgestattet. Im breitgefächerten Aufgabengebiet des Wirtschaftshofes finden die E-Fahrzeuge vielfältige Verwendung und werden künftig unter anderem zur Abfallsammlung und bei der Pflege öffentlicher Flächen und Grünanlagen im Einsatz sein.
    • Radfahrbeauftragter und “Arbeitskreis Radfahren”
    • Laufende Optimierung und Ausbau des Radwegenetzes
    • Angebot von E-Ladestationen
    • “Citybus Braunau” – Angebot von vier Linien im Stadtgebiet für eine optimale Anbindung an die regionalen und überregionalen Verkehrsmittel

    Beschaffung:

    • Berücksichtigung ökologischer Kriterien bei Sanierungen und Neubauten soweit sinnvoll (u.a. PVC-Verzicht)
    • Verwendung von fair gehandelten Produkten in der Verwaltung etc.
    • Laufende Überprüfung ökologischer Kriterien u.a. was die Anwendung von Reinigungsmitteln betrifft

    Projektpartnerschaft:

    • Projekte am Rio-Negro im Rahmen des im Klimabündnis OÖ gesetzten Schwerpunktes
    • Fair-Trade-Stadt: laufende Aktivitäten, Fair-Trade-Arbeitskreis zur Bewusstseinsbildung:
      • Schokoladenweltreise und Ausstellung mit Gregor Sieböck während der EZA-Woche 2017
      • Aktion „Fair kaufen und genießen in Braunau“ – Besuch Braunauer Betriebe, die fair gehandelte Waren anbieten
      • Fair-Trade-Kabarett mit Georg Bauernfeind während der EZA-Woche 2018
      • Faire Shirts für Reinigungsdienst: Im Zuge der Ausstattung des Reinigungsdienstes der Stadt Braunau mit neuer Arbeitskleidung wurden T-Shirts aus 100 Prozent Fair-Trade- und GOTS-zertifizierter Baumwolle angekauft.
      • Aktion „Jede Rose zählt: Fairtrade Rosen Challenge“: Mit der Verteilung von 600 fair gehandelten Rosen am Braunauer Wochenmarkt wurde auf fair gehandelte Blumen und den Blumen-Welthandel aufmerksam gemacht
    • Bewusstseinsbildung Energie:
      • Um das Nutzerverhalten in den Schulen zu verbessern und dadurch Energie einzusparen, sollen sowohl LehrerInnen als auch SchülerInnen künftig vermehrt auf den bewussten und sparsamen Umgang mit Energie hingewiesen werden (z.B. richtiges Lüften, Licht ausschalten, …)
      • Bewerbung kostenlose Energieberatung des OÖ Energiesparverbandes
      • Veröffentlichung von Energiespartipps und Berichten über diverse Aktivitäten in den Braunauer Stadtnachrichten, auf der Homepage, durch Presseaussendungen usw.
    • “Bodenbündnisgemeinde”
    • “Agenda 21”

    Bewusstseinsbildung/Öffentlichkeitsarbeit:

    • Bewerbung kostenlose Energieberatung des OÖ Energiesparverbandes
    • Veröffentlichung von Energiespartipps und Berichten über diverse Aktivitäten in den Braunauer Stadtnachrichten, auf der Homepage, durch Presseaussendungen usw.
    • Laufende Aktivitäten Fairtrade-Arbeitskreis zur Bewusstseinsbildung (Bio-faire Modenschau, Fairtrade-Kochen, Geschäftsbesuche etc.)

    Sonstige Projekte:

    • Blumenwiesen auf öffentlichen Grünflächen: vermehrte naturnahe Gestaltung des öffentlichen Raums zur Unterstützung der Artenvielfalt, des Lebensraumes für heimische Flora und Fauna sowie Verbesserung des Kleinklimas
    • Erhalt und besondere Bewirtschaftung von ökologisch wertvollen Flächen
    • Beteiligung am „ReVital“-Projekt mit dem städtischen Recyclinghof zur Abfallvermeidung und Ressourcenschonung
    • Unterstützung Verein Hortus bzw. “Hortustage” zur Erhaltung, Entwicklung und Förderung heimischer Kultur- und Wildpflanzen sowie Tierrassen
    • Jährliche Landschaftssäuberungsaktion im Frühjahr

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