Fördern und nutzen Sie Carsharing in Ihrer Gemeinde

Carsharing senkt das Verkehrsaufkommen, entlastet die Geldbörse und verursacht weniger klimaschädliche CO2- Emissionen. Vor allem für den gelegentlichen Autobedarf ist Carsharing ideal.

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Carsharing ist eine nachhaltige Alternative zum individuell genutzten PKW, da jede Fahrt im Voraus bewusst geplant werden muss. Carsharing kann sowohl durch gemeinsame Fahrzeugnutzung von mehreren Privatpersonen, als auch über gewerbliche Anbieter stattfinden.

Ein Vorteil von Carsharing liegt in der effizienteren Nutzung der Fahrzeuge. Ein privat genutztes Auto steht 23h pro Tag. Durch Carsharing teilen sich die Fixkosten auf Viele auf und die Zahl der benötigten Fahrzeuge lässt sich v.a. in Ballungsräumen erheblich reduzieren. Weniger Fahrzeuge bedeuten auch weniger Parkraum, dieser Platz kann für wertvolle Grünflächen genutzt werde. Carsharing leistet einen wertvollen Beitrag zur Senkung des CO2-Ausstoßes, zum Sparen von Ressourcen, mindert die Lärmbelästigung und reduziert die Abhängigkeit vom Auto.

Zur Umsetzung

  • Bieten Sie BürgerInnen, die sich kein eigenes Auto leisten können oder wollen eine sinnvolle und sozial gerechte Erweiterung ihrer Mobilität. Das ist besonders in jenen Gemeinden wichtig, die nicht an das Öffi-Netz angeschlossen sind oder in denen der Öffentliche Verkehr durch lange Intervalle und geringe Haltestellendichte eingeschränkt ist.
  • Werden Sie als Gemeinde Mitglied bei einer Carsharing-Initiative. Übernehmen Sie die Standplatzkosten und fördern Sie die Jahresmitgliedschaft.
  • Unterstützen Sie als Gemeinde e-Carsharingprojekte durch die Errichtung von öffentlichen e-Tankstellen. 
  • Fördern, bewerben und organisieren Sie Mitfahrbörsen in Ihrer Gemeinde.
  • Bieten Sie BahnfahrerInnen bei Vorlage einer Vorteilscard vergünstigte Carsharing-Jahresmitgliedschaftkosten.

Good Practice

Mobiles Marchtrenk (NÖ)

Der Verein „Mobiles Marchtrenk“ hat sich aus einer Bürgerbewegung heraus entwickelt. Hauptgründe für die die Gründung von „Mobiles Marchtrenk“ sind die Bewusstseinsbildung, Steigerung der Mobilität der MarchtrenkerInnen, Umweltschutz und die Verfügbarkeit von kostengünstiger Mobilität. Dieses Carsharing-Modell stellt eine Alternative zum eigenen PKW dar. Die Fahrzeugflotte besteht zum größten Teil aus Elektrofahrzeugen. Ein Fahrzeug ist auch rollstuhlgerecht ausgestattet. Die Autos sind an festen Stellplätzen abzuholen und zu retournieren. An diesen Plätzen können sie auch aufgetankt werden. 

Wählen Sie hier Ihr Bundesland für Details aus Ihrer Regionalstelle:

Weitere Info

Klimabündnis Lehrgänge zu den Themen Boden, Raumplanung und Mobilität

Mitfahrbörse "Foahstmit"

www.mitfahrangebot.at 

Mitfahrgelegenheit flinc

Carsharing 24/7

CAR2GO Wien

CarSharing zipcar

Aktion ÖBB & CarSharing

Caruso Carsharing

Drivy Carsharing

Klimabündnis-Leitfaden für Gemeinden: Kapitel Mobilität

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