logo

Diersbach

Vorgeschichte:

„Eine kleine Gemeinde wie Diersbach kann zwar die Welt nicht retten, jeder einzelne kann aber den anderen vorleben, wie dies funktionieren könnte und damit einen wichtigen Beitrag leisten.“ Aus diesem Gesichtspunkt heraus haben einige Mitglieder des Gemeinderates bereits im Jahr 2007 eine Diskussion über einen Beitritt zum Klimabündnis eingeleitet. Begleitet wurde dieser Diskussionsprozess sowohl durch öffentliche Veranstaltungen (Energiestammtische, Vorträge etc.) als auch durch Vorträge in Gemeinderatssitzungen.

Inzwischen begannen in der Leaderregion Sauwald, zu Diersbach gehört, Überlegungen bezüglich Gründung einer Klimabündnisregion Sauwald. Die Gemeinde Diersbach verschob daher den Beitritt, um diesen mit den übrigen Sauwald-Gemeinden zu koordinieren.

Am 2. April 2009 fasste der Diersbacher Gemeinderat schließlich den Beschluss über den Beitritt zum Klimabündnis im Rahmen einer „Klimabündnisregion Sauwald und als Klimarettungspartner des Landes und am 19. März 2010 erfolgte in Anwesenheit von Landesrat Rudi Anschober die Unterzeichnung der Charta zum Beitritt zur Klimabündnisregion Sauwald durch die 12 Bürgermeister der Region Sauwald (Foto).

Energie:

  • Gemeindeförderungen für Solaranlagen
  • Photovoltaikanlagen im Rahmen von BürgerInnen-Beteiligungsprojekten auf den Dächern des Gemeindeamtes und des Schulgebäudes (eine elektronische Anzeigentafel informiert die SchülerInnen über die Sonnenstrom-Produktion)
  • Beheizung der Gemeindegebäude und der größeren Gebäude im Ort durch eine Biomasseheizung


Verkehr:

  • Geh- und Radweg – Schließung der Lücke zwischen Antersham und der Gemeindegrenze Andorf
  • Subventionierung von 2 „Bahnschnuppertickets“ als Anreiz zur verstärkten Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln
  • „Wir machen Meter“ – Aktion der „Gesunden Gemeinde Diersbach“


Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung:

  • Beitritt der Pfarre Diersbach zum Klimabündnis (Foto)
  • Gesunde Schuljause mit regionalen Produkten in der Volksschule (Foto)
  • Flurreinigungsaktion „Hui statt Pfui“ unter besonders starker Einbindung von Kindern und Jugendlichen
  • jährliche Exkursion von Schulkindern in ein Altstoffsammelzentrum
  • Pflanzentauschmarkt (mit Schwerpunkt heimische Kräuter)
  • Aktion „Bienenfreundliche Gemeinde“ mit Förderaktion zur Schaffung von Blumenwiesen und Bienenweiden
  • Artikeln in der Gemeindezeitung rund ums Thema Umwelt- und Klimaschutz
  • Vorträge, auch in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen (Pfarre, Vereine)


Geplante Projekte:

  • Umstellung der Ortsbeleuchtung auf LED (Umsetzung Herbst 2017)
  • weiterer Ausbau des Radwegnetzes

Gemeinden finden


Bundesland


Stichwort

nach oben

X

Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden. Mehr Informationen