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Oberkappel (Verein Lebensraum Donau-Ameisberg)

Mitglied seit: 2011
Einwohner: 730

BürgermeisterIn: Manuel Krenn

Adresse: 4144 Oberkappel, Marktstraße 4
Tel: 07284 / 202 - 0
Weblink: www.oberkappel.ooe.gv.at

Projekte und Öffentlichkeitsarbeit:

  • Tag der Nachhaltigkeit

Den Auftakt zur ersten o.ö. FAIRTRADE-Region machten die 8 Gemeinden des Vereins „Lebensraum Donau-Ameisberg“ mit einer FAIRTRADE-Themenwoche vom 9. bis 16. Mai 2015. Unter dem Motto „Regionalität trifft auf FAIRTRADE“ wurde am 9. Mai der Markttag in Niederkappel gestaltet. Die zahlreichen Besucher konnten sich bei den verschiedensten Info- und Verkaufsständen davon überzeugen, dass sich Regionalität und FAIRTRADE nicht gegenseitig im Wege stehen, sondern ergänzen.

  • FAIRTRADE-Modeschau

Eine Modeschau mit Verkauf fairer Kleidung war dann am 13. Mai ein weiterer Schwerpunkt zur Themenwoche. Die von den Models präsentierte Mode vom Modelabel „Göttin des Glücks“ wurde ergänzt durch „Waldviertler-Schuhe“ vom regionalen Schuhmodehaus Haderer. Weitere Verkaufsstände, wie z.B. „Mühlviertler Jeans“ (Fa. Stefan Fölser) und Produkte von Webatelier Reuther aus Putzleinsdorf fanden guten Anklang.

  • Nairobi Hope Theatre

Den Abschluss der Veranstaltungsreihe machte am 16. Mai das „Nairobi Hope Theatre“ in der Alfons-Dorfner-Halle in Lembach. Den jugendlichen Akteuren aus den Slums von Nairobi gelang es, in einer Mischung aus Bildern, Tanz und Theater einen Einblick in ihren Alltag zu geben, der sonst meist nur aus dem Fernsehen bekannt ist.

  • Spende für Guatemala

Als krönenden Abschluss des FAIRTRADE-Themenschwerpunktes 2015 wurde der Reinerlös vom Buffet der „Fairen Modeschau“ und des „Nairobi Tanztheaters“ an „SEI SO FREI“ gespendet. Die Fa. Mode + Schuh Haderer unterstützte diese Aktion ebenfalls in Form einer 10 %igen Spende vom Erlös der verkauften “Waldviertler“-Schuhe. Mit dem Geld wurden für Familien in Guatemala gemauerte Öfen angeschafft. Diese Holzsparöfen wurden von der Firma ÖkoFen kostenlos für dieses Projekt entwickelt und verbessern die Lebensqualität und Sicherheit der Bewohner erheblich.

  • Resolution zur „Glotzinger Kreuzung“ der Landesregierung übergeben

Seit Bestehen der „Variante V“ haben sich auf der sogenannten „Glotzinger-Kreuzung“ bereits einige schwere Verkehrsunfälle ereignet. Nachdem der Klimabündnis-Arbeitskreis Lembach schon seit einigen Jahren versucht eine Lösung zu finden, wurde dieses Problem auch vom Verein Lebensraum Donau-Ameisberg aufgegriffen. Im Rahmen des Projektes „Radberatung“, welches vom Land OÖ. gemeinsam mit dem Klimabündnis O.Ö. in den regionalen Gemeinden durchgeführt wurde, wurden ebenfalls Anstrengungen unternommen hier eine Lösung zu finden. Um der Lösung dieses Problems Nachdruck zu verleihen haben alle Anliegergemeinden mittels eines Gemeinderatsbeschlusses den Umbau dieser Kreuzung in einen Kreisverkehr gefordert. Am 10. Februar 2015 wurde diese Resolution von Vertretern des Vereins im Namen aller Gemeinden offiziell an LH-Stellvertreter Franz Hiesl übergeben.

  • Ing. Herbert Ortner erhält Nachhaltigkeitspreis 2015

Der Chef der Fa. ÖkoFEN, Ing. Herbert Ortner wurde vom Verein „Lebensraum Donau-Ameisberg“ mit dem Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet. Dieser Preis wird alljährlich an Personen verliehen, die durch ihr nachhaltiges Denken und Handeln herausragende und beispielgebende Leistungen erbracht haben.

Nicht erst seit Gründung der Fa. ÖkoFEN setzt Ing. Herbert Ortner Maßstäbe in diesem Bereich, sondern er hat auch schon in seiner früher politischen Laufbahn ein komplexes Umwelt- und Nachhaltigkeitsdenken an den Tag gelegt und demzufolge entsprechende Maßnahmen gesetzt. All seine Firmengebäude sind in Holzbauweise und Niedrigenergiestandart gebaut worden. Auch im Bereich Mobilität wird, soweit als möglich auf fossile Energie verzichtet. In der Familie sind bereits drei E-Autos im Einsatz. Jahrelang schon sind Solar- und Photovoltaikanlagen im Betriebs und Privatbereich in Verwendung.

  • Gemeinde Lembach ist Ökostar im Bezirk Rohrbach

Lembach kann man zu Recht als den Nachhaltigkeitsmotor der Region bezeichnen. Von hier gehen Impulse aus, die sich in einzelnen Projekten und regionalen Zusammenschlüssen manifestieren. Neben der Teilnahme in unterschiedlichen Netzwerken, von EGEM über das Klima- und Bodenbündnis spannt sich dieser Bogen. Sonnenschulen und Klimabündnisbetriebe sind eine Selbstverständlichkeit genauso wie etwa eine Stromtankstelle oder der Antrieb für die FAIRTRADE-Region, so die Aussage von Landesrat Rudi Anschober.

  • Modeschau mit Waren aus fairer Produktion

Fair Leben verändert: Das steht nicht nur auf den neuen T-Shirts der Vorstandsmitglieder und Arbeitskreismitglieder, sondern ist Lebenseinstellung. Deshalb widmet sich der Verein jetzt verstärkt dem fairen Handel. Ziel ist, dieses Thema unter die Leute zu bringen. Am 21. Mai 2016 hat daher der Verein eine große Modeschau mit Waren aus fairer Produktion veranstaltet.

Im Rahmen einer gleichzeitig stattgefundenen Verkaufsausstellung tummelten sich die zahlreichen Besucher zwischen Garn aus Milchseide, umweltfreundlichem Waschpulver, Kosmetik aus Kräutern und anderen Naturprodukten oder unbedenklichem Spielzeug und informierten sich bei dieser Gelegenheit näher über fair produzierte und ökologisch unbedenkliche Waren.

  • Lebensraum „Donau-Ameisberg“ - Erste FAIRTRADE-Region in Oberösterreich

Am 21. August 2016 wurde im Rahmen des Marktfestes in Sarleinsbach vom Verein auch der „Tag der Nachhaltigkeit“ abgehalten und dabei die Region „Donau-Ameisberg“, mit den Gemeinden Hofkirchen, Hörbich, Kollerschlag, Lembach, Niederkappel, Oberkappel, Pfarrkirchen, Putzleinsdorf und Sarleinsbach zur ersten FAIRTRADE-Region in Oberösterreich ernannt.

Im Vorfeld der Ernennung haben sich alle Mitgliedsgemeinden der Region auf den Weg zur FAIRTRADE-Gemeinde begeben, gemeinsam an der Erfüllung der Ziele gearbeitet und die Auszeichnung für jede Gemeinde erhalten. Ideengeber war der Verein „Lebensraum Donau-Ameisberg“, der 8 Gemeinden umfasst. Putzleinsdorf wurde als zusätzliche Gemeinde in die FAIRTRADE-Region integriert. Gemeinsam mit Südwind OÖ, dem Klimabündnis OÖ und dem Welthaus Linz, jenen drei Organisationen, die das FAIRTRADE-Gemeinde Programm in Oberösterreich koordinieren, arbeiteten die Gemeinden in den letzten Jahren intensiv den fairen Handel zu stärken, das Bewusstsein der Bevölkerung zu fördern und die Lebensqualität zu verbessern.

  • Verein Lebensraum Donau-Ameisberg - Verleihung des Nachhaltigkeitspreises 2016 an Gusti und Hans Kainberger in Sarleinsbach

Beide sind Pioniere, welche die Entwicklung der biologischen Landwirtschaft entscheidend mitgestaltet haben. 1976 fuhr der junge Landwirt in die Schweiz, um an einem Kurs für „organisch biologische Landwirtschaft“ teilzunehmen. Zurück kam ein überzeugter Biolandwirt. Gemeinsam mit einer Handvoll Gleichgesinnter gründete er den 1. Bioverband und wurde erster Obmann. Die Begeisterung wirkte sehr nachhaltig und ist bis heute gut spürbar!

Der Hof der beiden ist ein Musterbeispiel für regionale Wertschöpfung, wo die Prinzipien der Biolandwirtschaft authentisch und konsequent gelebt werden! Die Preisträger vertreten immer sehr klare Positionen - sie sind keine Mitläufer, sondern Gestalter!

Herzliche Gratulation an Gusti und Hans Kainberger vom Schafflhof! 

Nachdem eine ausführliche Berichterstattung für all die Aktivitäten des Vereins in dieser Berichtsausgabe nicht möglich ist, werden einige weitere Aktivitäten nachstehend noch aufgezählt:

  • Ökostromgemeinschaft Lembach übergibt am „Tag der Sonne“ 3.000.- Euro an „SEI SOFREI“ zur Anschaffung von Holzsparöfen für Guatemala
  • Bio-faire Jause Oberkappel
  • Kinderferienprogramm Kollerschlag
  • Film „Landraub“ - Vorführung in Putzleinsdorf
  • SchülerInnen vom Aloisianum in Linz besuchen Lembach um sich über die Fairtrade-Region zu erkundigen  
  • Teilnahme am Fairtrade-Netzwerktreffen in Linz
  • Zum Zweck der Bewusstseinsbildung wurden die Aktivitäten des Vereins in allen vereinsangehörigen Gemeinden im Rahmen einer Gemeinderatssitzung vorgestellt. Auch wurde in den Gemeindezeitungen regelmäßig über die einzelnen Veranstaltungen berichtet. Ebenso in den regionalen Zeitungen (TIPS und Rundschau).

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