Don Camillo & Peppone:

Klimaschutzmatch zwischen LR Anschober und Religionsgemeinschaften startet

Land OÖ/Denise Stinglmayr

Don Camillo & Peppone“ - Das oö. Klimaschutzmatch zwischen Klimalandesrat Rudi Anschober, Vertreter/innen der größten Religionsgemeinschaften und Bürgermeister/innen

„Man „streitet“ sich, aber man bleibt Mensch – und so können hier Dinge passieren, die nirgendwo sonst auf der Welt möglich sind.“ Das sind die einleitenden Sätze aus dem Spielfilm „Don Camillo und Peppone“, der Namensgeber des Klimaschutzwettbewerbs im Rahmen der landesweiten Kampagne „heute für morgen – Klimaschutz JETZT!“ ist.

Klimaschutzlandesrat Rudi Anschober und die Vertreter/innen der fünf großen Religionsgemeinschaften duellieren sich ab heute ein Jahr lang in einem lustigen wie spannenden Match: Wer es wohl im Laufe eines Jahres schafft, mehr Ressourcen und CO2 zu sparen? In einem lustigen Wettbewerb zeigen wir: Die Politik muss handeln und jeder einzelne kann handeln. „Don Camillo & Peppone“ macht sichtbar, wie das geht, wo das geht und welche kleinen und großen Schritte möglich sind.

Die Teilnehmer/innen des Wettbewerbs, Erzpriester Slaviša Božić (Serbisch - Orthodoxe Kirche), Dr. Charlotte Herman (Israelitische Kultusgemeinde), Pastoralamtsdirektorin Mag.a Gabriele Eder-Cakl in Vertretung von Bischof Dr. Manfred Scheuer (Katholische Kirche), Dr.Gerold Lehner (Superintendent der Evangelischen Kirche), Murat Baser (Vorsitzender der islamischen Religionsgemeinde) und Umweltlandesrat Rudi Anschober, übernehmen dabei eine Vorbildwirkung. Die Motivation CO2 zu sparen und bewusst mit den Ressourcen umzugehen, wird so auf eine spielerische Weise auch auf die Bevölkerung überspringen.

Zusätzlich werden sich auf kommunaler Ebene, z.B. in Eberstalzell, Bürgermeister/innen und Pfarrer/innen bzw. Vertreter/innen örtlicher Religionsgemeinschaften in „Don Camillo & Peppone“ matchen. Initiiert wird die Aktion vom Klimaressort des Landes. Mit Know-how unterstützt und begleitet wird „Don Camillo & Peppone“ vom Klimabündnis Oberösterreich.

Anschober: „Es ist wunderbar, dass die Religionsgemeinschaften beim Klimaschutz mit dabei sind und unsere breite oberösterreichische Klimaschutzbewegung nachhaltig unterstützen! Mit dabei als Unterstützer von klimaschutzjetzt.at ist auch Bischof Scheuer. Gut, dass Religionsgemeinschaften und auch viele Gemeinden ernst machen beim Klimaschutz und ihre ‚Chefs‘ sichtbar machen, was die Politik machen muss, was wir alle in unserem eigenen Lebensbereich tun können und sie alle klimaschutzjetzt.at nach Kräften unterstützen. In Oberösterreich ist eine breite und mächtige Klimaschutzbewegung quer durchs Land und quer durch alle Teile unserer Gesellschaft im Entstehen.“

Spielregeln & Ablauf:

  • Als Ausgangsbasis wird der Stromverbrauch im Privathaus erhoben und im Vergleich zum dreijährigen Mittelwert gesetzt. Dazu werden die Jahresabrechnungen von den letzten drei Jahren benötigt. (Persönliche Daten auf den Rechnungen werden unkenntlich gemacht)
  • Zusätzlich werden die Kilometer des Hauptfahrzeuges berücksichtigt. Dazu muss zu einem definierten Stichtag (Start des Wettbewerbes) der Kilometerstand des am häufigsten genutzten Autos (Privat- oder Dienstkraftwagen) abgelesen und als Vergleichsbasis der Kilometerstand des letzten Jahres bekanntgegeben werden.
  • Es gilt einen FleischfreiTag pro Woche einzulegen. Dabei ist die Selbstverantwortung der Protagonisten gefragt. Ein vegetarisches Lieblingsessen soll im Laufe des Jahres veröffentlicht werden, um in der Bewusstseinsbildung mitzuwirken.

Für das Match zählen die relativen Einsparungen in den oben erwähnten Bereichen. Wer innerhalb eines Jahres prozentuell am meisten eingespart hat, gewinnt. Optional können Zusatz-Bonuspunkte gesammelt werden

„Mich freut es besonders, dass wir als Klimabündnis Oberösterreich dieses spannende Match begleiten dürfen. Der Schutz unseres Klimas und die Erhaltung einer lebenswerten Umwelt sind für alle Religionen gleichsam bedeutend. Mit Don Camillo & Peppone möchten wir dieses Engagement fördern und mit einem Augenzwinkern zum Klimaschutz motivieren.“, so Norbert Rainer, Regionalstellenleiter des Klimabündnis Oberösterreich.

  • Gesamte Presseunterlagen samt Stimmen der Teilnehmenden: Link (Quelle: Land OÖ) 
  • Informationsblatt für interessierte Gemeinden: Link
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