Kleinwasserkraftwerk in Feistritz an der Gail

Gemeinde: Feistritz an der Gail, Bundesland: Kärnten

Link zur KB Gemeindeseite: www.klimabuendnis.at/gemeinde-feistritzgail

Weblink Gemeinde: www.feistritz-gail.at/

Kurzbeschreibung:
Ankauf des Kleinwasserkraftwerkes von der KELAG und Sanierung des Kraftwerkes, sowie Adaptierung des Obergeschosses als Fledermaushaus.

icon Erneuerbare Energien

Projektkategorie:
Erneuerbare Energien

Bgm. Dieter Mörtl (Quelle: Gemeinde Feistritz/Gail)

Bürgermeister Dieter Mörtl

Tel.: 0 42 56/24 64

E-Mail: feistritz-gail@ktn.gde.at

Persönliches Statement:

"Die Übernahme eines Kleinwasserkraftwerkes, sowie die Erzeugung von ökologischem Strom bedeutet vor allem das Bekenntnis zum Klimaschutz! Die Gemeinde muss und soll diese Ressourcen verstärkt nützen und dadurch den regionalen wirtschaftlichen Kreislauf stärken. Durch den Betrieb eines Kleinwasserkraftwerkes und durch jede Initiative in Richtung Alternativenergie können auch kleine Einheiten einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. „Energie vor Ort spart Transport!“ Bgm. Dieter Mörtl

(Quelle: Gemeinde Feistritz/Gail)

Projektinhalt und Ziel:

Durch den Ankauf des Kleinwasserkraftwerks soll Ökostrom für die Gemeinde produziert werden.

Das langfristige Ziel ist die Produktion von Ökostrom in der Gemeinde, um den gesamten Bedarf zu decken und eine Stromunabhängigkeit zu erreichen.

Projektablauf:

Die Entscheidung für die Realisierung dieses Projektes wurde 2007 im Gemeinderat getroffen. Gleichzeitig wurde der Ausbau des ersten Österreichischen Fledermaushauses im Obergeschoß des Kraftwerkes mit der ARGE Naturschutz Kärnten vereinbart. Im Jahr 2007 wurde das Kraftwerk somit von der Gemeinde übernommen, im Herbst 2007 saniert bzw. im Frühjahr 2008 fertig gestellt.

(Quelle: Gemeinde Feistritz/Gail)

Angabe bzw. Abschätzung der Kosten in EUR:

  • 2007: Ankauf des Kraftwerkes: 130.000,- Euro

Die Finanzierung erfolgt über Eigenmittel und durch Zuschüsse des Landes Kärnten.

  • 2007 und 2008: Sanierung des Kraftwerkes: 150.000,- Euro

Die Finanzierung erfolgt über Zuschüsse und Förderungen des Landes Kärnten.

Aufgrund der derzeitigen Erlöse aus der ÖKO-Stromproduktion wird sich das Projekt voraussichtlich bis spätestens 2015 amortisiert haben.

Nachweisbare CO2 Einsparungen in Tonnen:

keine Angaben.

Projekterfolge:

Durch die Sanierung des Kraftwerkes, sowie der dazugehörigen Anlagen konnte die ÖKO-Stromproduktion in der Gemeinde um ca. 200% erhöht werden.

(Quelle: Gemeinde Feistritz/Gail)

Nachhaltige/langfristige Perspektiven und Anregungen:

Es soll in weiterhin in derart nachhaltige Projekte investiert werden, um in weiterer Folge eine Stromunabhängigkeit zu erreichen und vor allem auch um dadurch einen großen Beitrag im Bereich des Umweltschutzes zu leisten.

Motivationsfaktoren:

Dieses Projekt ist Österreichweit einzigartig! Wir wollten damit zwei wichtige Umweltfaktoren fördern. Erstens die Erzeugung von Ökostrom und zweitens die Begegnung und die Unterbringung von Tieren, die bereits vom Aussterben bedroht sind (Fledermäuse).

Projektrelevate Webadressen:

www.feistritz-gail.at

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