Öko-Mittelschule Mäder

Mitglied seit: 1998

Kontaktperson: Ludwig Hotz

Adresse: 6841 Mäder, Neue Landstraße 29
Tel: 05523 64007 0
E-mail: direktion@hsma.snv.at
Weblink: www.vobs.at/oekohs/

Schulaktivitäten
 

 

Klimabündnis-Themen im Unterricht

 

  • Bildnerische Erziehung (12/13)
  • Biologie (12/13)
  • Chemie (12/13)
  • Deutsch (12/13)
  • Englisch (12/13)
  • Geografie (12/13)
  • Geschichte (12/13)
  • Informatik (12/13)
  • Politische Bildung (12/13)
  • Textverarbeitung (12/13)


Projekte und Maßnahmen

 


Energie

Energierundgang an der Schule wird durchgeführt - Energiesparpotentiale werden
ausgelotet (12/13)
Vermeiden von Standby-Modus bei E-Geräten (12/13)

Energiebuchhaltung (12/13)
Strommessgeräteverleih für SchülerInnen (12/13)


Verkehr/ Mobilität

 

  • SchülerInnen (Eltern) werden zu klimafreundlichen Schulwegen motiviert (12/13)
  • Teilnahme an der Klimameilen-Kampagne (12/13)
  • Umsetzung eines Mobilitätsmanagements  (12/13)
  • Schulausflüge werden klimafreundlich mit öffentl. Verkehrsmitteln bzw. Fahrrad o.ä. zurückgelegt  (12/13)
  • Förderung der Freude an Bewegung  (12/13)
  • Schule wird von Schulerhalter an eingesparten Energiekosten beteiligt (12/13)


Landwirtschaft, Ernährung und Beschaffung

  • Wie bieten gesunde Jause an: bio - saisonal - regional (12/13)
  • Wir informieren SchülerInnen/Eltern über langlebige und ökologische Schulmaterialien (12/13)
  • Verwendung von Mehrwegflaschen (12/13)
  • Leitungswasser statt Flaschenwasser wird beworben (12/13)
  • Abfalltrennung (12/13)
  • Kreatives Gestalten mit Müll (12/13)

 


Klimagerechtigkeit/ Entwicklungszusammenarbeit

  • Angebot von fair gehandelten Produkten  beim Schulbuffet (12/13)
  • FAIRTRADE-Kaffe im Konferenzzimmer (12/13)
  • Schul-T-Shirts, Fußbälle etc. werden aus fairem Handel bezogen (12/13)
  • Aludosenverbot an der Schule (12/13)
  • Heimisches Holz statt Tropenholz bei Möbel, Schul-Heften, etc. (12/13)
  • Recyclingpapier: bei z.B. Schulheften und WC-Papier (12/13)



Öffentlichkeitsarbeit

 

  • Verwendung des KB-Logos auf Schul-Website, Briefpapier und in Schaukästen (12/13)
  • Klimabündnis-Tafel für Außenraum (12/13)
  • Klimabündnis- Manifest für Innenraum (12/13)
  • Infostand zu Klimabündnis-Themen bei Veranstaltungen (12/13)
  • Kooperation mit Gemeinde/ Stadt (12/13)



Klimabündnis Projekte

 

 

Am 17.6. 2013 startete die Klimastaffel in Mäder, welche von der Öko-Mittelschule gestaltet wurde

 

ÖKOLOG-Jahresbericht für das Schuljahr 2010/2011

 

Rad, Bus und noch viel mehr – die ÖKO-Mittelschule Mäder auf Achse

 

Die ÖKO-Mittelschule Mäder läuft auf Hochtouren. Schüler und Lehrer verbringen einen Tag innerhalb und außerhalb der Schulmauern mit Projekten zum Thema Mobilität und Verkehrssicherheit.

Die Mittelschüler aus Mäder engagieren sich am 5. April 2011 mit verschiedenen Partnerorganisationen, um ein Bewusstsein für Mobilität zu schaffen. Direktor Manfred MARTIN erklärt dazu: „Wir haben großen Spaß dabei, im Rahmen eines Projektunterrichts Taten zu setzen, so werden auch Eltern und die Bevölkerung auf unsere Ideen und Projekte aufmerksam.“

 

Mit Vollgas unterwegs in ganz Mäder
Das bunte Programm mit Stationenbetrieb bietet Abwechslung und einen kleinen Wettbewerb. Das Thema Mobilität wird mit verschiedenen Partnern aus mehreren Blickwinkeln beleuchtet. Die wichtigsten Regeln beim Busfahren und den Kartenkauf am Automaten erklären Busfahrer aus dem Team des Landbus Unterland. Auch die „Rauschbrille“ des Kuratoriums für Verkehrssicherheit kommt zum Einsatz. Schüler können bewusst erleben, wie sich Alkohol im Straßenverkehr „anfühlt“.

 

Aktiv mit Apfel und Zitrone
Durch Mäder schwärmen die Jugendlichen z.B. zusammen mit der Polizei und führen Befragungen, Zählungen und Radarmessungen durch, bei denen sie die Autofahrer mit Äpfeln beziehungsweise Zitronen darauf aufmerksam machen, wie ihr Verkehrsverhalten zu bewerten ist.

 

Ganz bewusst nehmen die Schüler auch ihre eigene Gemeinde genau unter die Lupe, suchen nach Gefahrenquellen im Verkehrsaufkommen von Mäder und radeln entlang der Gemeindegrenzen. Für Bürgermeister Rainer Siegele ist dieses Projekt ganz entscheidend: „Seit Jahren setzt die Gemeinde Mäder auf bewusste Mobilität. Als e5- und Klimabündnisgemeinde sind wir auf regionaler Ebene mit den Gemeinden amKumma aktiv. Sinnvoll ist es dabei, die Bewusstseinsbildung bei den Kindern und Jugendlichen zu beginnen.“

 

Prozessbegleitung durch klima:aktiv mobil
Das Programm klima:aktiv mobil Mobilitätsmanagement für Kinder, Eltern und Schulen ist ein Beratungs- und Förderungsprogramm des Lebensministeriums. Ziel ist es, an Schulen und Kindergärten klimafreundliche und gesunde Mobilität zu fördern. Rudi Weingärtner, Vorstandsmitglied des Klimabündnis Vorarlberg, ist begeistert über die Aktivitäten der ÖKO-Mittelschule Mäder: „Bewusstseinsbildung und die Durchführung von Projekten bewirkt, dass die SchülerInnen ihr eigenes Verhalten hinterfragen. Zu Hause wird oft über den Schulalltag gesprochen - so werden auch die Eltern in das Thema miteinbezogen.“
 


Einführung eines ökologischen Schulparlaments:

Während der Arbeit an unserem Leitbild und der Erstellung unseres Schulprofils anlässlich der Neugründung der ÖKO-HS Mäder (1998) wurde im Lehrkörper, passend zu unserem Leitbild, nach einer Idee gesucht, in welcher Form die SchülerInnen mehr eingebunden werden könnten und mehr Möglichkeiten zur Mitsprache geschaffen werden können.


Die ursprüngliche Überlegung war, den KlassensprecherInnen und ihren StellverteterInnen mehr konkrete Aufgaben zu übertragen. So wurde im folgenden Schuljahr die erste „Klassensprecherkonferenz“ abgehalten. In dieser Sitzung wurde den teilnehmenden SchülerInnen der Vorschlag präsentiert und von diesen mit Begeisterung angenommen. Die SchülerInnen machten sich sogleich an die Umsetzung dieser Idee und kümmerten sich als erste Aufgabe um eine Bezeichnung für diese Einrichtung. Unter Einbeziehung aller SchülerInnen aus allen Klassen wurden Vorschläge gesammelt und in diversen Abstimmungen die Abkürzung „ÖSP“ für „Ökologisches Schulparlament“ gewählt.


Wer sind die Teilnehmer?

Bei einer ökologischen Schülerparlaments-Sitzung sind jeweils

  • KlassensprecherIn und StellvertreterIn aus jeder Klasse
  • Schulsprecher/In
  • Direktor
  • Gebäudewart
  • ein oder zwei LehrerInnen (wechselnd, je nach Möglichkeit)

anwesend.

 

Die Teilnahme des Gebäudewartes ist deshalb wichtig, weil er manchmal sofort erklären kann, dass eine Idee nicht umsetzbar ist. So können wir vermeiden, Diskussionen zu führen, die von vornherein zum Scheitern verurteilt sind, weil die eingebrachten Wünsche oder Vorschläge nicht durchführbar sind.


Was sind die Ziele und Erwartungen?

Mit der Einrichtung des ÖSP erwarten wir uns mehr und bessere Mitsprachemöglichkeiten für die SchülerInnen. Sie sollen besser in das tägliche Schulgeschehen eingreifen können und mitbestimmen können. Da sie ja einen Großteil ihrer Zeit in der Schule verbringen, ist es uns auch wichtig, im Rahmen des möglichen, ein gewisses „ Wohlfühlklima“ für die Kinder und Jugendlichen zu schaffen. Wer könnte besser bestimmen, welche Bedürfnisse dafür erfüllt werden sollten, als die Betroffenen selbst?
Weiters soll mit dieser Einrichtung auch das Wir-Gefühl (Schüler – Lehrer – Eltern), wesentlicher Bestandteil unseres Schulprofils, gestärkt werden.
Als ÖKO-Schule gehören zu den Aufgaben des Schulparlaments auch sämtliche Belange, die mit dem Schwerpunkte Ökologie zu tun haben.
So gibt es im Verlauf eines Schuljahres immer wieder Themen und Aktionen, die damit zu tun haben, dass unsere Schule u. a. auch eine ÖKOLOG- und Klimabündnisschule ist, und Verschiedenes im Schulalltag oder in Projekten passend dazu organisiert und umgesetzt werden muss, bzw. die (neuen) SchülerInnen immer wieder informiert oder erinnert werden sollen.
Durch die Organisationsform des ÖSP vermitteln wir unseren SchülerInnen auch ein gewisses Maß an Demokratieverständnis, Verantwortung und Selbstkompetenz. Können sie doch in der Praxis, nicht nur theoretisch, miterleben, wie in einer Gemeinschaft Entscheidungen gefällt werden und dass jeder einzelne wichtig ist, sich eine Meinung zu bilden und aktiv sein Umfeld mit zu gestalten.


Wie ist das ÖSP organisiert?

Im Abstand von etwa zwei bis drei Monaten, je nach Bedarf, beruft die Direktion mittels eines Aushanges eine ÖSP-Sitzung ein, die KlassenvertreterInnen erhalten außerdem persönlich eine schriftliche Einladung mit der Tagesordnung. So können sie sich darauf vorbereiten, bzw. etwaige anstehende Aufgaben im Vorfeld erledigen. Jedes KlassensprecherInnenteam bekommt eine eigene Mappe überreicht, in der die schriftlichen Unterlagen aufbewahrt und gesammelt werden können. Bei der Sitzung erhalten die SchülerInnen relevante Informationen, besprechen eventuelle Probleme, diskutieren über anstehende Aufgaben und erhalten meist Aufträge zu erledigen. Anschließend informieren die KlassensprecherInnenteams ihre MitschülerInnen in einer der folgenden Schulstunden über die besprochenen Inhalte, fordern sie zur Mitarbeit oder Abgabe von Vorschlägen auf und führen gegebenenfalls Abstimmungen durch. In den nächsten Tagen sammeln sie die Beiträge der MitschülerInnen, besprechen diese, führen Abstimmungen in der Klasse durch und geben die Ergebnisse in der Direktion ab. Bei der nächsten Sitzung wird darüber diskutiert und bei unterschiedlichen Meinungen oder Ergebnissen aus den Klassen im ÖSP endgültig abgestimmt.
Eine ÖSP-Sitzung findet grundsätzlich während der Unterrichtszeit statt und dauert in der Regel eine Schulstunde.


Welche Themen / Beschlüsse kommen aus dem ÖSP?

Im Verlauf der letzten Jahre wurde eine Vielzahl an Themen behandelt und nach Möglichkeit umgesetzt, außerdem viele Projekte initiiert, organisiert und durchgeführt. Ein Grundsatz an unserer Schule ist zum Beispiel die Durchführung eines Schulprojektes jedes zweite Jahr, an dem grundsätzlich alle SchülerInnen und auch viele Eltern beteiligt sind.

 

Auswahl der SchülerInnenwünsche, die erfüllt werden konnten:

  • In jedem Klassenzimmer soll eine eigene Uhr hängen. Diese Uhren wurden von den SchülerInnen organisiert.
  • Während des Unterrichts darf aus einer mitgebrachten Trinkflasche jederzeit Wasser getrunken werden.
  • In der großen Pause wird ein- bis zweimal pro Woche eine gesunde Jause angeboten, zubereitet und organisiert von Eltern. An den anderen Tagen gibt es Kornbrötchen, Salz- oder Laugenstängel zu kaufen, organisiert von SchülerInnen.
  • Alle Abschlussklassen machen eine „Verewigung“ in Form eines meist künstlerischen Projektes, das an der Schule bleibt und zu dem jeder Schüler/jede Schülerin der Abschlussklasse einen persönlichen Beitrag geleistet hat.
  • Unsere Schule soll eine ÖKOLOG-Schule werden und auch das Umweltzeichen für Schulen erwerben.

 

Auswahl der Schulprojekte, die aus dem ÖSP entstanden oder mit dessen Hilfe umgesetzt wurden:

  • Gestaltung des Pausenplatzes:
    Der Pausenplatz wurde in einen Ruhe- und Spielbereich geteilt, die Spielgeräte mit Hilfe von Schülern aufgebaut.
  • Ökologischer Spiele-Abend:
    Im J.-Ender-Saal fand ein Spiele-Abend statt, zu dem auch alle Eltern eingeladen waren. Teams aus SchülerInnen und Eltern lösten unterschiedliche Aufgaben mit ökologischem Bezug und machten eifrig bei den Spielen mit. Jede Klasse hatte sich mindestens ein Spiel ausgedacht und alles Notwendige organisiert.
  • Tour de Mäder:
    Bei diesem Projekt wurden von den SchülerInnen verschiedene markante oder bedeutende Punkte in der Gemeinde Mäder ausgesucht und in einigen Projekttagen thematisch aufgearbeitet (Flurgehölze, Naturdenkmal Silberweide, Datsch-hüsle, …). Ziel und Endprodukt war eine Ralley durch Mäder, in deren Verlauf von Schüler-Eltern-Teams an den einzelnen Punkten Aufgaben zu lösen waren.
  • Das letzte Projekt war im Juni 2008 die 10-Jahres-Feier unserer Schule, die mit einem großartigen Fest begangen wurde.
  • Dieses Jahr wird die Veranstaltung des Volleyball-Schülerliga- Bundesfinales an unserer Schule das Jahresprojekt sein.

 

Die positiven Erfahrungen, die unsere Schule mit dem ÖSP bisher gemacht hat, bestärken uns, dies auch in Zukunft weiterzuführen.
 

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