Vom Amazonas Regenwald in die Steiermark

Indigene Partner:innen aus Brasilien zu Besuch in Graz

Unsere indigenen Partnerinnen bei der 30 Jahr Feier der Stadtgemeinde Hartberg im Schloss Hartberg, Fotocredit: Klimabündnis Steiermark

Wir freuen uns sehr, dass wir zwei Tage mit unseren Indigenen Partner:innen vom Rio Negro in Brasilien verbringen durften und über die Herausforderungen und Projekte im Amazonas vor Ort lernen konnten. 

Danke, liebe Janete und Natalia, dass ihr da wart uns uns Einblick in eure Projekte und Herausforderungen gegeben habt und uns gezeigt habt, wie wichtig die globale Zusammenarbeit für den Klimaschutz ist.

Foto: FOIRN

Kurzportrait unsere indigenen Partnerinnen

Janete Figueredo Alves, 35 Jahre alt, vom Volk der Desana, Regionaldirektorin der FOIRN sowie der Koordinationsstelle der Basisvereine der Teilregion COIDI am Iaureté-Fluss. Sie ist seit Jahren im Kampf für die Anerkennung indigener Gebiete und die Stärkung regionaler Basisorganisationen aktiv und setzt sich insbesondere für Frauenrechte ein: zwischen 2013-2016 war sie Mitglied des Frauenverbands ihrer Teilregion und 2017-2020 leitete sie die Frauenabteilung der FOIRN. 

Foto: Natalia Pimenta

Natalia Camps Pimenta, 35 Jahre, Biologin mit Master in Ökologie. Ihre Forschung verläuft unter Einbindung indigener Stipendiant:innen und fokussiert sich auf eine Kombination soziokultureller mit ökologischen und ökonomischen Aspekten zum Erhalt des Amazonas-Regenwalds. Sie ist im Programm Rio Negro des ISA tätig und wirkt hier an der Ausbildung indigener Umweltbeauftragter mit sowie an der Entwicklung nachhaltiger regionaler Lieferketten für das Rio Negro-Becken.

Unsere indigenen Partnerinnen Janete Figueredo Alves und Natalia Camps Pimenta mit Kerstin Plass bei der Agri-PV Anlage in Haidegg, Fotocredits: Klimabündnis Österreich

Programm mit unseren indigenen Partnerinnen vom Rio Negro in der Steiermark

Am 4. Oktober begleiteten uns Janete Figueredo Alves und Natalia Camps Pimenta mit Kerstin Plass, Koordinatorin der Delegationsreise vom Klimabündnis Österreich, bei der Mitgliederversammlung der Klimabündnis-Gemeinden, sowie bei der 30 Jahre Jubiläumsfeier der Stadtgemeinde Hartberg im Schloss Hartberg. Hier präsentierten sie spannende Klimaschutz- und Klimagerechtigkeitsprojekte am Rio Negro und erzählten über ihre Herausforderungen vor Ort. Bei der Veranstaltung gab es anschließend die Möglichkeit Fragen zu stellen und sich mit den beiden Indigenen Partnerinnen auszutauschen.

Am 5. Oktober fand das Netzwerktreffen der Klimabündnis-Betriebe im Rahmen einer Führung und Präsentation  durch die Agri-PV Anlage der Versuchsstation Obst- und Weinbau Haidegg statt. Hier ergänzten unsere Partner:innen vom Rio Negro Janete Figueredo Alves und Natalia Camps Pimenta die Präsentation einer lokalen Klimaschutzmaßnahme mit der globalen Perspektive des Regenwaldschutzes im Amazonas. Bei einem kulinarischen Ausklang gab es wieder die Möglichkeit zur Vernetzung.

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