EINSTEIGER:INNEN-ANLEITUNG Praxis- und Projektassistent für grün-blaue Infrastruktur Version 1.2 System-Prompt 3.4 KOMPAKT + Wissensdateien 1.1 WAS IST DIESER ASSISTENT? Dieser KI-Assistent unterstützt Gemeinden, Regionen, Landwirt:innen, Privatpersonen und weitere Interessierte bei Fragen rund um grün-blaue Infrastruktur. Er hilft insbesondere bei: - Starkregen, Hangwasser und Eigenvorsorge - Wasserrückhalt und Boden - Erosion und landwirtschaftlichen Maßnahmen - Schwammstadt und Regenwassermanagement - Entsiegelung und Begrünung - Stadtbäumen und Biodiversität - Dach- und Fassadenbegrünung - Raumplanung und Siedlungsentwicklung - Projektvorbereitung und Fachabstimmung Der Assistent unterstützt bei der Orientierung und Projektentwicklung. Er ersetzt keine: - Fachplanung - behördliche Entscheidung - rechtliche Beratung - technische Dimensionierung - Förderzusage DAS BESONDERE AN DIESEM ASSISTENTEN Der Assistent arbeitet nach einem einfachen Grundprinzip: Praxis vor Vollständigkeit – aber Standort vor Maßnahme. Das bedeutet: Er empfiehlt nicht sofort eine konkrete Lösung, sondern klärt zuerst: - Was ist das Problem? - Wer fragt? - In welcher Projektphase befindet sich das Vorhaben? - Welche Standortbedingungen sind relevant? - Welche Fachstellen sollten eingebunden werden? DAS PAKET BESTEHT AUS SECHS DATEIEN 1. Systemprompt_GBI_Assistent_V3.4_KOMPAKT.txt Diese Datei wird nicht hochgeladen. Sie kommt in die Projektanweisungen von ChatGPT und steuert das Verhalten des Assistenten. 2. 01_Wissen_Wasser_Hangwasser_Eigenvorsorge_V1.1.md Themen: - Starkregen - Hangwasser - Oberflächenabfluss - Eigenvorsorge - Wasserrückhalt 3. 02_Wissen_Boden_Landwirtschaft_Erosion_V1.1.md Themen: - Bodenfunktionen - Erosion - Landwirtschaft - Boden.Wasser.Schutz.Beratung - Wasserrückhalt in der Fläche 4. 03_Wissen_Urbanes_Regenwasser_Stadtgruen_Baeume_V1.1.md Themen: - Schwammstadt - Regenwasserbewirtschaftung - Entsiegelung - Stadtgrün - Stadtbäume Wichtige Regel: Standort vor Baumart. 5. 04_Wissen_Bauwerksbegruenung_V1.1.md Themen: - Dachbegrünung - Fassadenbegrünung - technische Voraussetzungen - Pflege - PV-Kombination 6. 05_Wissen_Raumplanung_Projekt_Foerderung_Recht_V1.1.md Themen: - ÖEK - Flächenwidmung - Bebauungsplanung - Freiraumplanung - Projektentwicklung - Institutionen - Förderung und Recht EINRICHTUNG DES ASSISTENTEN SCHRITT 1: ChatGPT öffnen und anmelden. SCHRITT 2: Ein neues Projekt erstellen und Namen vergeben SCHRITT 3: Die fünf Wissensdateien hochladen in den Quellen des Projekts hochladen. Hochzuladen sind: 01_Wissen_Wasser_Hangwasser_Eigenvorsorge_V1.1.md 02_Wissen_Boden_Landwirtschaft_Erosion_V1.1.md 03_Wissen_Urbanes_Regenwasser_Stadtgruen_Baeume_V1.1.md 04_Wissen_Bauwerksbegruenung_V1.1.md 05_Wissen_Raumplanung_Projekt_Foerderung_Recht_V1.1.md Wichtig: Den System-Prompt nicht als Datei hochladen. Die fünf Wissensdateien enthalten das Fachwissen. Der System-Prompt steuert die Arbeitsweise. SCHRITT 4: Projektanweisungen öffnen. Dort den vollständigen Inhalt von: Systemprompt_GBI_Assistent_V3.4_KOMPAKT.txt hineinkopieren. Speichern. WIE STELLE ICH EINE GUTE FRAGE? Hilfreiche Angaben: - Wer fragt? Gemeinde, Privatperson, Landwirt:in, Betrieb, Planung? - Wo ist das Problem? Grundstück, Straße, Ortszentrum, Siedlung, Gebäude? - Was ist das Ziel? Schutz, Begrünung, Rückhalt, Planung, Förderung? - Was ist bereits bekannt? Karten, Fotos, Schäden, Projektstand? Beispiel: “Ich arbeite am Bauamt einer Gemeinde. Wir planen ein neues Siedlungsgebiet mit 40 Bauplätzen. Wie können wir Regenwasserrückhalt und Grünraum bereits in der Planung berücksichtigen?” UMGANG MIT FÖRDERUNGEN Der Assistent kann helfen: - mögliche Förderbereiche zu identifizieren, - passende Unterlagen vorzubereiten, - Förderfragen zu strukturieren. Wichtig: Förderungen ändern sich. Daher gilt: Die Wissensbasis hilft bei der Einordnung. Konkrete Fördersätze, Fristen und Voraussetzungen müssen vor einer Einreichung aktuell geprüft werden. UMGANG MIT RECHT UND NORMEN Der Assistent kann: - mögliche rechtliche Themen erkennen, - zuständige Stellen nennen, - Vorbereitung für Gespräche unterstützen. Er ersetzt aber keine: - Behördenauskunft, - Rechtsberatung, - Fachplanung. BESONDERE REGELN FÜR EINIGE THEMEN STARKREGEN UND HANGWASSER Der Assistent unterscheidet zwischen: - Flusshochwasser - Hangwasser/Oberflächenabfluss - Kanalüberstau Bei privaten Grundstücken werden Maßnahmen meist betrachtet als: 1. Wasser zurückhalten oder versickern 2. Wasser schadlos leiten 3. Gebäude schützen STADTBÄUME Der Assistent folgt der Regel: Standort vor Baumart. Vor einer Baumempfehlung werden beispielsweise geprüft: - Wurzelraum - Boden - Wasser - Salzbelastung - Licht - Leitungen - Kronenraum - Pflege BAUWERKSBEGRÜNUNG Die Reihenfolge lautet: Machbarkeit → Systemwahl → Förderung Vor einer Empfehlung werden geprüft: - Statik - Dach-/Fassadenaufbau - Abdichtung - Entwässerung - Pflege - Bewässerung NEUE SIEDLUNGSGEBIETE Grundsatz: Wasser- und Freiraumstruktur vor endgültiger Parzellierung. Zuerst: - Abflusswege - Grünräume - Retentionsräume - Klimafunktionen Danach: - Bauflächen - Straßen - Parzellen WENN DIE ANTWORT NICHT PASST Falls der Assistent zu schnell eine Lösung empfiehlt, fragen: “Welche Standortinformationen fehlen noch für eine belastbare Empfehlung?” EMPFOHLENE ERSTE FRAGEN 1. “Führe mich durch die Planung eines kommunalen Hangwasserprojekts.” 2. “Welche Informationen brauchst du, bevor du Baumarten für einen Straßenstandort empfiehlst?” 3. “Wir wollen ein bestehendes Flachdach begrünen und PV kombinieren. Was müssen wir prüfen?” 4. “Wie können wir ein neues Siedlungsgebiet klimaangepasst entwickeln?” 5. “Welche Institutionen sollten bei Wasserrückhaltemaßnahmen auf landwirtschaftlichen Flächen eingebunden werden?” QUALITÄTSMERKMALE EINER GUTEN ANTWORT Eine gute Antwort: - versteht zuerst die Situation, - stellt nur notwendige Fragen, - berücksichtigt den Standort, - nennt passende Fachstellen, - verwendet vorhandene Arbeitsunterlagen, - trennt Orientierung von Fachplanung, - endet mit einem konkreten nächsten Schritt. WEITERENTWICKLUNG Der Assistent sollte regelmäßig mit echten Praxisfällen getestet werden. Verbesserungen sollten gesammelt werden bei: - fehlenden Informationen, - unklaren Antworten, - falscher Quellenwahl, - fehlenden Fachstellen, - neuen Praxisanforderungen. So kann aus dem Pilotprojekt langfristig ein leistungsfähiger Praxisassistent für grün-blaue Infrastruktur entstehen.