„Aus dem Reservat des indigenen Volkes Opogadó in Bojayá im Departement Chocó berichtet Elvia Mecha Pipicay, dass im November 2025 heftige Regenfälle unter anderem zwei Gemeinden der indigenen Völker Emberá Dovida de Opogadó und Duguadó mehr als 15 Tage lang unter Wasser gesetzt haben. Dadurch gingen Häuser, persönliche Gegenstände und Ernteerträge für den Eigenbedarf verloren. Auch Tiere (vor allem Hühner), die einen wichtigen Teil der Ernährung der Gemeinden ausmachen, kamen ums Leben. Dies hat zu einer Nahrungsmittelkrise geführt, die bis Mitte 2025 andauerte. Obwohl die Familien ihre Häuser wieder aufgebaut haben, brauchen die Felder mehr Zeit, und die von Elvia geleitete Vereinigung indigener Frauen konnte die durch die Überschwemmungen verlorenen Ernten noch nicht wiederherstellen. Die indigenen Völker und afrokolumbianischen Gemeinschaften, die in diesen Gebieten leben, sind in diesem Regenwald, dem Chocó in Kolumbien, besonders anfällig für die Auswirkungen des Klimawandels.”
Immer wieder kommt es in Kolumbien zu schweren Überschwemmungen, insbesondere während der Regenzeiten. Die geografische Lage zwischen Pazifik und Karibik, die hohe Gebirgslage der Anden sowie weitläufige Flusssysteme machen das Land besonders anfällig für Starkregen und Hochwasser.
Im November 2024 wurde die kolumbianische Region Chocó von verheerenden Überschwemmungen heimgesucht. Die starke Regenzeit ließ Flüsse wie den Atrato über die Ufer treten. In 22 der 31 Gemeinden wurden Dörfer überflutet, Straßen unpassierbar und Häuser zerstört. Mehr als 100.000 Menschen – etwa ein Fünftel der Bevölkerung der Region – waren von der Katastrophe betroffen.
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