Waldbrände
in Portugal

Der Klimawandel beeinflusst die Dynamik von Waldbränden erheblich – steigende Temperaturen und verlängerte Dürreperioden führen zu trockener Vegetation, die leichter entzündlich ist. Die durch Waldbrände freigesetzten CO₂-Emissionen haben in den letzten Jahren signifikant zugenommen.

Den Klimawandel erlebtJoão Dinis, Klimaschutzbeauftragter in der Stadt Cascais

Der Klimawandel bedroht zunehmend sowohl städtische als auch ländliche Gemeinden in Portugal. Steigende Temperaturen und veränderte Niederschlagsmuster verschärfen Dürren und Wasserstress und erhöhen die Gefahr der Wüstenbildung und des Verlustes der biologischen Vielfalt. Der Verlust portugiesischer Ökosysteme infolge des Klimawandels wird durch wiederkehrende Waldbrände, die durch zunehmende Hitzewellen, lang anhaltende Dürren und extreme Wetterereignisse noch verstärkt werden. Dies ist ein Beschleuniger, der das Wohlergehen unserer Gemeinden und die Stabilität unserer Wirtschaft bedroht. Wenn die Lebensräume eines Landes gefährdet sind, steht seine gesamte Zukunft auf dem Spiel.

ZunehmendeWaldbrände

Seit 2020 werden hat die Brände in Portugal häufiger, intensiver und dauern länger an. Gleichzeitig beginnt die Brandsaison immer früher im Jahr – eine Entwicklung, die eng mit der Klimakrise und veränderten klimatischen Bedingungen zusammenhängt.

Neben klimatischen Faktoren trägt auch der Mensch zur Eskalation bei. Portugals Wälder sind vielerorts von Monokulturen wie Eukalyptus geprägt – eine schnell wachsende, aber leicht entflammbare Baumart. Zudem wird Landpflege vernachlässigt, und es kommt immer wieder zu fahrlässigem Verhalten oder vorsätzlicher Brandstiftung.

Mehr dazu wie Menschen den Klimawandel erleben

in unserer Klimazeug:innenausstellung.

Infos zur Ausstellung, die Begleitbroschüre und andere Zeug:innenberichte können hier gefunden werden.